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Alpirsbach Bürger übt Kritik am Klosterplatz

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Bei der Bürgerfragestunde in der jüngsten Sitzung entfachten hitzige Debatten. Foto: © Day Of Victory Stu. – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Alpirsbach. Eine ganze Liste voller Anregungen zum neuen Klosterplatz hatte der Alpirsbacher Bürger Axel Benz zur Bürgerfragestunde in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitgebracht.

"Wenn man auf den Klosterplatz geht, wird man angesprochen", sagt der ehemalige Freudenstädter Amtsgerichtsleiter. "Und die Diskussionen sind nicht positiv." Der Fahrradständer sehe aus wie ein Hürdenlauf. "Wie kann man direkt vor das Museum einen Fahrradständer stellen?" Der mache sich hinter dem Gebäude bei den Parkplätzen besser, findet er. Ein weiterer Dorn im Auge sind ihm die Blumenkübel. "Die können bepflanzt sein, wie sie wollen. Diese grauen Tröge passen nicht", sagt Benz. Sandsteintöpfe, passend zum Kloster, wären ihm lieber. "Und was ist mit der Lampe, die genau vor der goldenen Brezel steht, die sogar als Sehenswürdigkeit gilt?" Weiter wünscht sich Benz eine stärkere Ausleuchtung des Klosters. "Dieses historische Gebäude sollten wir hervorheben."

Bürgermeister Michael Pfaff unterbrach den Bürger mit dem Hinweis, dass für jeden Redner bei der Bürgerfragestunde etwa drei Minuten eingeplant seien, die bei Benz längst waren. Er möge sich setzen, damit seine Fragen beantwortet werden können. So sei die Ordnung in einer Bürgerfragestunde. Benz bezeichnet die Unterbrechung seiner Reihe von Stellungnahmen als "Affront". "Ich lasse mich von Ihnen nicht zurechtweisen. Denken Sie daran, ich bin Bürger dieser Stadt!", echauffierte er sich. Er kritisierte das Format der Bürgerfragestunde, bevor er sich schließlich doch setzte.

"Der Klosterplatz ist noch nicht ganz fertig und die Anordnung der Blumentöpfe nicht endgültig", machte sich Pfaff an die Beantwortung der Fragen. "Staatliche Schlösser und Gärten" (SSG) habe da einiges mitzureden, nicht nur beim Kloster selbst, sondern auch beim Platz außenrum und damit auch bei der Gestaltung der Blumentöpfe. Man habe sich außerdem gegen die Platzierung der Fahrradständer bei den Parkplätzen entschieden, weil den Fahrradfahrer sonst Treppenstufen vom Ständer trennen. "Und was die Beleuchtung angeht: Der Gemeinderat hat ein umfangreiches Beleuchtungskonzept erstellt, Schlösser und Gärten war aber gegen eine offensive Beleuchtung." Da lasse sich nichts machen, weil das Unternehmen der Geldgeber sei und damit auch die endgültigen Entscheidungen treffe.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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