Im Rottenburger Wohngebiet Kreuzerfeld ging mehrere Minuten nichts mehr – der Strom war ausgefallen. (Symbolbild) Foto: Evgen - stock.adobe.com

Eine ganze Siedlung versinkt in Dunkelheit. Ein plötzlicher Stromausfall legte das Gebiet Kreuzerfeld in Rottenburg lahm. Die Stadtwerke Rottenburg sagen, was der Grund war.

Dunkel wurde es am Mittwochabend im Rottenburger Gebiet Kreuzerfeld: Um genau 22.18 Uhr fiel der Strom aus – betroffen waren rund 1500 Haushalte. „Wir konnten das Problem relativ schnell lokalisieren“, berichtet Martin Beer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rottenburg. Der Fehler lag an einem Mittelspannungskabel in der Konrad-Adenauer-Straße – genauer gesagt an gleich zwei Schadstellen.

 

„Die meisten Kunden konnten wir bereits um 22.40 Uhr wieder versorgen“, so Beer. Einige wenige Haushalte, die sich unmittelbar in der Nähe der beschädigten Kabel befanden, mussten länger warten: „Da musste man erst umschalten – um 23.20 Uhr waren auch sie wieder am Netz.“

Das ist der Auslöser des Stromausfalls

Inzwischen laufen die Reparaturarbeiten: „Die Straße ist aktuell aufgegraben, die Schadstelle wird repariert.“ Dass es diese zwei Defekte gab, sei laut Beer nicht ungewöhnlich: „So etwas kommt immer wieder mal vor – das lässt sich nirgendwo ausschließen.“

Die Ursachen seien vielfältig: „Manchmal liegt es an äußeren Einflüssen, manchmal am Wetter. Manchmal an einem kleinen Steinm der in das Kabel drückt. Dann dringt Feuchtigkeit ein.“

Reines Wohngebiet betroffen

Der betroffene Bereich sei ein reines Wohngebiet. Der Stromausfall war für die Anwohner deshalb besonders spürbar, blieb aber ohne größere Folgen. „Natürlich ist das ärgerlich – das tut uns auch leid. Für viele war das vielleicht die Zeit des letzten Spielfilms vor dem Zubettgehen, aber insgesamt war es nicht so dramatisch.“ Beer stellt jedoch klar: „Es war kein Großschadensereignis – es ist niemand zu Schaden gekommen.“

Auch auf dem Online-Portal Stoerungsauskunft.de machten betroffene Bürger ihrem Ärger Luft. 95 Meldungen gingen dort ein – sie reichten von der Weilerstraße bis zur Saint-Claude-Straße. In den Kommentaren hieß es unter anderem: „Ganze Umgebung finster.“