Sehen sich in der neuen Aldi-Filiale um: Bernhard Lobmeier (von links) Hartmut Breithaupt, Filialleiter Tobias Gerauch, Immobilienverwalter Daniel Burkhard, Regionalverkaufsleiterin Zuzan Karachun, Bürgermeister Michael Rieger, Ernst Laufer, Stadtbaumeister Alexander Tröndle und Georg Wentz. Foto: Emelie-Doreen Baisch

Die neue Aldi-Filiale an der Bundesstraße in St. Georgen hat nach langer Planungs- und Bauzeit nun endlich eröffnet.

Nun ist es so weit: Die neue Aldi-Filiale an der Bundesstraße in St. Georgen hat ihre Türen geöffnet. Nach 22 Jahren in der Industriestraße zieht der Nahversorger um – mit mehr Platz, besserer Erreichbarkeit und einem frischen Design, das Tradition und Moderne vereint.

 

Mit einer Verkaufsfläche von 1150 Quadratmetern bietet der neue Markt nicht nur mehr Raum. Das Filialteam wurde auf 15 Mitarbeiter vergrößert, um den Kunden einen optimalen Service zu bieten.

Nachhaltigkeit und Technik

„Gründe für den Umzug war die Nähe zu den Kunden, die am neuen Standort mehr geboten wird“, erklärt Immobilienverwalter Daniel Burkhard. Ein Highlight ist das Parkkonzept: Zusätzlich zu 38 Parkplätzen im Außenbereich bietet eine Tiefgarage 46 weitere Stellplätze.

Zukunftsorientiert denkt Aldi auch an Nachhaltigkeit. „Im Laufe der ersten Jahreshälfte 2025 wird eine E-Ladestation mit Grünstrom eröffnet“, kündigt Burkhard an. Zudem ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant. Aldi verfolgt das Konzept des sogenannten „One-Stop-Shopping“ – alles unter einem Dach.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung der Filiale. Hohe Holzdecken im Schwarzwaldstil unterstreichen die regionale Verbundenheit.

Offene Decken, breite Gänge und dunkle Fliesen sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Das Sortiment konzentriert sich stärker auf frisches Obst, Gemüse und gekühlte Lebensmittel. Das Backwaren-Sortiment wird täglich frisch von der Bäckerei Felsenbeck geliefert.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Der Umzug war kein leichtes Unterfangen. Verzögerungen durch Materialmangel, Wetterumschwünge und die Rohstoffkrise machten das Projekt anspruchsvoll.

Doch alle Beteiligten bereiten alles bis zur letzten Minute vor, wie Bürgermeister Michael Rieger betont: „Man arbeitet immer bis zum Schluss.“ Dank der Unterstützung des Gemeinderats, der Verwaltung und des Bürgermeisters konnte der Umzug letztlich erfolgreich realisiert werden.

Ausblick auf die Zukunft

Bis 2030 plant Aldi, das Frischfleisch-Sortiment auf Produkte der Haltungsformen drei und vier umzustellen. Damit setzt das Unternehmen ein Zeichen für mehr Tierwohl. Auch das Angebot an saisonalen, veganen und Bio-Produkten wird kontinuierlich erweitert.