Nach 13 Jahren übergibt Vinzenz Greber den Vorsitz an Matthias Kienitz.
Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins im Weinhaus Siber stand der Wechsel im Amt des Vertrauensmannes im Mittelpunkt – so nennt man den Vorsitzenden. Nach 13 Jahren übergab Vinzenz Greber sein Amt für die kommenden vier Jahre an Matthias Kienitz. Greber führte den Vorsitz der Albvereins-Familie mit unermüdlichem Einsatz, großem Engagement, Weitsicht und Herzblut. Das ging aus mehreren Berichten hervor. Er sprach über die arbeitsreichen Vermietungen der Horenhütte, wobei er Hüttenwart Paul Greber und Zita Wendel lobte.
Der stellvertretende Vertrauensmann Florian Lessner verabschiedete Greber mit einem neuen Albvereins-Rucksack, während die Mitglieder dem beliebten Chef mit stehendem Applaus dankten. Vinzenz Greber möchte die Verantwortung an jüngere Leute übergeben. Er bat darum, dass die ihm gewährte Loyalität und Hilfsbereitschaft auf seinen Nachfolger Matthias Kienitz übergehe.
Fallschirm zum Beschatten
Gauobmann Claus Bayer lobte die gut besuchte Versammlung, bedauerte jedoch, dass das Wanderheim „Rauher Stein“ im benachbarten Irndorf verkauft werden musste. Er hoffe, dass der neue Eigentümer das Haus langfristig wieder als eine Art Hotelbetrieb öffnen werde.
Vinzenz Greber sagte zu, dass er als Vertreter der Ortsgruppe den Posten des Kassierers in der Pro-Strohpark-GbR, den er seit 2025 innehat, weiterführen werde. Greber bleibt auch als Beisitzer für den ausgeschiedenen Ewald Kleiner der Ortsgruppe erhalten. Er regte an, dass man bei Hitze die Sonnwendfeier künftig mit einem großen Tarnnetz oder Fallschirm beschatten sollte, denn die Lösung mit Sonnenschirmen komme zu teuer. Bürgermeister Ewald Hoffmann scherzte: „Ihr könnt gerne meinen privaten Fallschirm bekommen, den ich nicht mehr benötige“. Hoffmann stellte fest, dass der Schwäbische Albverein mit derzeit rund 80.000 Mitgliedern Europas größter Wanderverein sei und lobte den Verein dafür, dass die Mitglieder eine höhere Sozialkompetenz erreichten. Die Albvereins-Familie besteche durch aktiven Zusammenhalt und habe einen beruhigenden Kassenstand.
Kassiererin Margit Lucke informierte über gute Mieteinnahmen aus der Horenhütte und freute sich, dass der Mitgliederstand nach zwölf Ein- und sechs Austritten auf 108 Personen angestiegen ist. Von gemeinsamen Naturerlebnissen mit spannenden Wandertouren sprach Wanderwart Marcel Greber: „Wandern ist viel mehr als das Zurücklegen von Kilometern“, schwärmte er. Das große Engagement der Ortsgruppe schlage sich in 288 ehrenamtlichen Stunden nieder.
Dass sich die Gemeinschaft auch positiv in der gegründeten Familienwandergruppe spiegelte, war dem Bericht von Familienwanderwartin Franziska Lessner zu entnehmen. Für 2026 sind Angebote für Familien geplant mit der Veranstaltung „Spiel und Spaß an der Horenhütte“.