Noch ist sie nicht grün, aber das soll noch werden: die Turnhalle der Lutherschule. Foto: Kistner

Die Abdichtung des Dachs der Tailfinger Lutherschulhalle und die Arbeiten am Vollwärmeschutz der Fassade nähern sich dem Ende; Heizungs- und Sanitärarbeiten, die im Zuge der energetischen Sanierung anfallen, werden wohl den ganzen Winter in Anspruch nehmen.

Albstadt-Tailfingen -  In seiner jüngsten Sitzung hat der Technische und Umweltausschuss des Albstädter Gemeinderats nun die Malerarbeiten vergeben, und zwar zum Angebotspreis von 205 938 Euro an die Tailfinger Firma Heinrich Schmid. Sie sollen im November beginnen und Ende Januar abgeschlossen sein.

Für die Fassade haben die Planer diverse Grüntöne ausgewählt, sehr zum Missfallen von SPD-Stadtrat Martin Frohme, der der Vergabe deshalb seine Zustimmung verweigerte. Laut Oberbürgermeister Klaus Konzelmann war bei der Farbwahl die "Corporate Identity" von Albstadt berücksichtigt worden.

WSA-Stadtrat Thilo Frizenschaf fragte an, ob der Schul- und Vereinssport demnächst in Zelten stattfinden müsse, da ja nun neben der Lutherschul- und der Truchtelfinger Halle auch noch die Ebinger Schlossberghalle auszufallen drohe. Baubürgermeister Udo Hollauer erwiderte darauf, die Lutherschulhalle könne voraussichtlich vom kommenden Frühjahr an wieder genutzt werden – und im Falle der Schlossberghalle müsse man abwarten, welches Ergebnis die laufenden Untersuchungen der Bausubstanz erbrächten. Er hoffe, dass die Halle vorerst weiter genutzt werden könne. Im Übrigen wolle die Stadt das Thema Hallen in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen aufs Tapet bringen.