Ob er sich bei „First Dates“ tatsächlich verliebt hat, erfahren Vox-Zuschauer im neuen Jahr: Max Schneider war dabei. Foto: Karina Eyrich

Für Max Schneider aus Albstadt könnte Weihnachten diesmal erst recht das Fest der Liebe werden: Wie es gelaufen ist bei der Aufzeichnung der Sendung „First Dates“ auf Vox, darf er freilich noch nicht verraten – ausgestrahlt wird sie im neuen Jahr.

Vor gut einem Jahr hat Max Schneider aus Ebingen Schlagzeilen – sogar im bekanntesten deutschen Boulevard-Blatt – gemacht, als er auf Mallorca mit 6100 Kicks seinen persönlichen Rekord beim Fußball-Jonglieren verdreifacht hat und sich dabei filmen ließ. Das Video ging anschließend viral.

 

Diesmal ist es kein Video, das ihn einem breiten Publikum bekannt machen wird, sondern eine Fernsehsendung: Ende November war der 20-Jährige, begleitet von seinem Vater Walter, in Köln bei der Aufzeichnung der Sendung „First Dates“, die im neuen Jahr ausgestrahlt wird – das Sendedatum auf Vox steht freilich noch nicht fest. Derzeit Single, hatte sich der junge Metzger, Innungssieger in seinem Beruf, auf gut Glück einfach beworben, denn die Dating-Show schaut er sich selbst gerne an.

Aus Baden-Württemberg sollte sie schon kommen

Es hat geklappt: Das sogenannte „Matching-Team“ – das englische „to match“ steht für „zueinander passen“ – suchte nach einer Bewerberin aus Baden-Württemberg, „so dass wir uns auch nach der Show wieder treffen können, ohne zu weit fahren zu müssen“, berichtet Max Schneider. Die Fernseh-Profis achteten darauf, dass er und die junge Frau, die sich mit ihm zum Essen treffen sollte, dem entsprechen, was der jeweils andere sich vom künftigen Herzblatt wünscht.

Mit ihr Spaß haben können – das ist ihm wichtig

Am Telefon absolvierte Max Schneider ein Casting, wurde nach Beruf, Hobbies, Gewohnheiten – ja sogar nach Tattoos und Piercings – gefragt. Und danach, wie seine Traumfrau sein sollte. „Liebevoll, sympathisch, treu, ehrlich – und man sollte mit ihr viel unternehmen und Spaß haben können“, das wünscht sich der sympathische Albstädter.

Max Schneider liebt das Wasser. 2025 reist er wieder nach Mallorca: Um Videos zu drehen für drei eigene Songs. Foto: Schneider

Ein paar Monate lang musste Max Schneider freilich warten – und bekam dann endlich die Nachricht, dass die passende Dame gefunden sei. Also fuhr er mit seinem Papa tags zuvor zur Aufzeichnung nach Köln – und mit klopfendem Herzen.

Bis zum Date ist sogar das Drehtag-Datum streng geheim

„Der Sender trifft allerhand Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass man sich vorher nicht begegnet“, berichtet Schneider lachend. Also traf er sein „Date“ tatsächlich erst im Studio, das eingerichtet ist wie ein Restaurant, umgeben von Komparsen, welche die anderen Gäste mimen. Bei der Wahl seines Outfits musste der Albstädter eine Menge beachten: Schmuck und vor allem Halsketten waren tabu, wegen des Mikrofons, das ihm angesteckt wurde. Kleidung mit aufgedruckten Markennamen ebenfalls – Stichwort Schleichwerbung. Nichts Gestreiftes, nichts Kariertes, kein weißes Hemd. Manche Klamotten mag die Kamera eben nicht.

Das Ziel: So realistisch wie möglich

„Erst bestellt man ein Getränk an der Bar und stellt sich dort kurz vor“, erklärt Schneider den Ablauf. „Auf einer Tafel stehen dann Fleisch, Fisch und vegetarisches Essen zur Auswahl – und zahlen muss man selbst: bar.“ Ob Mann oder Frau zahle, darauf einigten sich die beiden vor Ort. „Damit es so realistisch wie möglich ist.“

Erinnerungsfotos in der Box

Nach dem Essen dürfen die – Frischverliebten? Man weiß es noch nicht! – dann in die Fotobox gehen und Erinnerungsfotos schießen. Und natürlich wurden beide dann gefragt, ob sie sich wiedersehen wollen.

Was hat Max Schneider seinem Date mitgebracht? Unter anderem den Zeitungsartikel aus dem Schwarzwälder Boten mit seinem 6100er-Kick-Rekord aus Mallorca. Dorthin wird er 2025 übrigens wieder reisen, um Musikvideos zu drehen, denn bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat sich der Tausendsassa ebenfalls beworben – mit Erfolg. Egal also, ob Max Schneider in Köln seine Traumfrau gefunden hat oder nicht: Schlagzeilen wird der sympathische Albstädter auch weiter machen.