Den Notbetrieb in der Ebinger Festhalle hält Oberbürgermeister Roland Tralmer für keine Dauerlösung. Foto: Kistner/Archiv

Im Sommer 2022 hatte der Albstädter Gemeinderat beschlossen, die Ebinger Festhalle noch bis zum Herbst 2024 zu nutzen und dann abzureißen. Die Voraussetzungen dieses Beschlusses existieren nicht mehr – aber ein Alternativbeschluss auch nicht.

Wäre alles so gekommen, wie es sich die Stadtverwaltung vor anderthalb Jahren vorgestellt hatte, dann erstreckte sich am Standort des Tailfinger Thalia-Theater jetzt eine plane Fläche, die Truchtelfinger Zollernalbhalle wäre Baustelle und die Ebinger Festhalle ein Todeskandidat mit neun Monaten Galgenfrist. Es kam aber anders: Ein halbes Jahr nach dem multiplen Abriss- und Umbaubeschluss machte ihn der Gemeinderat rückgängig und verzichtete auf die Umnutzung der Zollernalbhalle in eine Halle für kulturelle Zwecke und Events. Der für das Frühjahr 2023 vorgesehene Abbruch des Thalia-Theaters, der theoretisch weiter möglich gewesen wäre, weil das Theater ohnehin geschlossen ist, wurde vertagt. Eile war nicht geboten; kein Investor wartete fingerklopfend auf die Abrissfreigabe.