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Albstadt Zentrale Notaufnahme: Ab März wird gebaut

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Wenig einladend sieht sie aus: die Einfahrt für Liegendkranke am Albstädter Krankenhaus. Das soll sich bald ändern. Foto: Müller

Albstadt-Ebingen - Die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau der Zentralen Notaufnahme in Albstadt sind im Gange; seit Dezember laufen Rückbau- und Abbrucharbeiten, die voraussichtlich im März abgeschlossen werden. Am Montag, 20. Januar, soll der Beschließende Bauausschuss weitere Gewerke im Wert von gut einer Million Euro vergeben.

Parallel zu den Rohbauarbeiten, die im März in Angriff genommen werden sollen, sind Beton-Instandsetzungsarbeiten vorgesehen. Diese sollen bereits im Februar beginnen und Ende Mai abgeschlossen sein.

Wie berichtet, wird dort, wo bisher Wäscherei und Küche standen, die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) errichtet. Ursprünglich geschätzte Kosten: 6,6 Millionen Euro.

Zusätzliche Maßnahmen führen zu höheren Kosten

Bei der Planung stellte sich allerdings heraus, dass in den darunterliegenden Geschossen einzelne Stützen und Decken statisch und brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen. Diese zusätzlichen Maßnahmen führen voraussichtlich zu einem Mehraufwand in Höhe von rund einer Million Euro.

Was ist vorgesehen? Der Notfalleingang wird zugleich zum Liegend-Krankeneingang; dazu werden eine Zufahrtsmöglichkeit und Kurzzeitstellplätze für mehrere Krankentransport- und Rettungsfahrzeuge geschaffen.

Die geplante Raumabfolge in der Zentralen Notaufnahme ist an den Arbeitsprozess angepasst: Nach der administrativen Erfassung erfolgt eine Ersteinstufung der Patienten je nach Dringlichkeit des Falls. Für die weniger dringlichen Fälle wird ein Wartebereich eingerichtet.

Konstruktion baut auf vorhandenen Fundamenten auf

Nach der allgemeinen oder fachspezifischen Untersuchung und Behandlung sind im Anschluss eine Weiterbehandlung im bestehenden Krankenhaus oder eine zeitbeschränkte Überwachung in der neuen Aufnahmestation möglich.

Die Konstruktion für die eingeschossige ZNA baut auf vorhandenen Fundamenten, Stützen, Wänden und Decken auf.

Das aktuelle Vergabepaket umfasst unter anderem Stahlbeton-, Maurer- und Gerüstbauarbeiten, Flachdach, Fenster und Fassaden, ein Wärmedämm-Verbundsystem, Rohrrahmen- und Brandschutzelemente, Innentüren, Trockenbauarbeiten, Sanitärinstallation, Heizung und Lüftung, Elektroinstallation, Rohrpost, Erdung und Blitzschutz. Zudem sind Betoninstandsetzungsarbeiten vorgesehen.

Für die Flachdacharbeiten ist nach Angaben der Verwaltung zwar ein Angebot eingegangen, dieses entspricht aber nicht den Ausschreibungsbedingungen. Die Leistungen wurden daher erneut beschränkt ausgeschrieben. Das Gleiche trifft auch auf die Sanitär- und Elektroinstallation zu. Für Rohrrahmen und Brandschutzelemente, Holzinnentüren und Stahlzargen ist kein Angebot eingegangen. Auch diese Leistungen sollen laut Sitzungsvorlage erneut ausgeschrieben werden.

Der Versand der Ausschreibungsunterlagen soll noch im Januar erfolgen, Submission soll Ende Februar/Anfang März sein. Zur Vergabe der Leistungen wird nach Angaben der Verwaltung am 23. März eine weitere Sitzung des Beschließenden Bauausschusses stattfinden. Alternativ könnte auch die Verwaltung die noch ausstehenden Vergaben tätigen. Vorausgesetzt, der Ausschuss ermächtigt sie dazu.

Weitere Ausschreibungen sollen nach Angaben des Kämmerei- und Liegenschaftsamts in zwei weiteren Blöcken erfolgen; sie fallen vollständig in den Zuständigkeitsbereich der Verwaltung. So sind in einer ersten Ausbaustufe die elektromedizinischen Einbauten vorgesehen, in einer zweiten die so genannten "losen Ausstattungen".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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