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Albstadt Würgeschlange in Lautlingen ausgebüxt

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Eine Boa Constrictor (Symbolfoto) ist seit Dienstagabend in Lautlingen im Freien unterwegs. Foto: lunatic67 – stock.adobe.com

Albstadt-Lautlingen - Eine ungiftige Boa Constrictor ist am Dienstagabend in Lautlingen aus der Wohnung ihres Besitzers entwichen und im Ort unterwegs. Eine akute Gefahr gehe von ihr aber nicht aus, teilt die Stadt mit.

Noch dauert die Suche nach der Würgeschlange, einer Boa Constrictor, an, die am Dienstag in Lautlingen ausgebüchst ist – vermutlich durch eine gekippte Terrassentür, wie Michael Röck, Pressesprecher der Stadt Albstadt, in Erfahrung gebracht hat. Die Stadtverwaltung Albstadt hatte sofort nach der Mitteilung der Polizei mittels Handzetteln die Nachbarn des Halters informiert und am Mittwochabend eine Bürgerinformation im Ortsamt angeboten. Außerdem hat sie den Reptilienexperten Björn Groner aus Zillhausen hinzu gezogen, der zusammen mit dem Halter auf dem Areal rund um dessen Haus nach dem Tier sucht.

Die ungiftige Boa Constrictor ist etwa 1,40 Meter lang und wiegt etwa zwei Kilogramm. Von der Schlange gehe keine akute Gefährdung aus, teilt Röck mit, "dennoch sollten Bürger aufmerksam sein." Da die Tiere dämmerungs- und nachtaktiv seien, gehen die Stadt und der Experte davon aus, dass die Boa sich während des Tages in einen ruhigen Unterschlupf zurückgezogen hat, zumal sie auch Lärm meide. In den Abendstunden könne das Tier aber durchaus wieder aktiv werden.

"Wer das Tier sieht, muss umgehend das Polizeirevier Albstadt unter der Telefonnummer 07432/955-0 verständigen", so der Pressesprecher. "Dem Tier sollte man sich nicht nähern und sich ruhig verhalten." Generell gelte: Es besteht keine akute Gefährdung für Erwachsene oder Kinder. Eine Boa Constrictor ernähre sich von kleinen Säugetieren, etwa Mäusen, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen. Menschen, selbst Kleinkinder, gehörten hingegen nicht zum "Beuteschema" einer Boa Constrictor, und Zwischenfälle seien nicht dokumentiert. Komme ein Mensch dem Tier zu nahe, besteht allerdings die Gefahr, dass sich eine Boa verteidigt und zubeißt. Dieser Verteidigungsbiss sei schmerzhaft, aber nicht akut gefährlich für die Gesundheit. Sollte jemand gebissen werden, rät die Stadt trotzdem dazu, in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

+++ Update: Die Boa Constrictor wurde wieder gefunden - hier geht's zum Artikel! +++

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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