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Albstadt Wissensvermittlung ist nicht alles

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Launig: Hans-Friedrich Hoffmann Foto: Retter

Albstadt-Ebingen - Vor 50 Jahren wurde das Wirtschaftsgymnasium (WG) an der Ebinger Walther-Groz-Schule aus der Taufe gehoben – am Wochenende hat es runden Geburtstag gefeiert.

"50 Jahre alt wird eine Schule nur, wenn sie gut ist", erklärte der frühere WG-Leiter Hans-Frie­drich Hoffmann in seiner kurzweiligen Festrede, und der heutige Rektor Hans-Jörg Fink pflichtete ihm bereitwillig bei: "Dass Lehrende sich mit bloßer Wissensvermittlung nicht zufrieden geben, ist stilbildend für das WG."

Im September 1967 hatte die damalige Wirtschaftsoberschule den Unterrichtsbetrieb aufgenommen; anfangs war nur der Erwerb einer fachgebundenen Hochschulreife möglich, erst nach 1971 war es möglich, das Abitur zu machen. Das Interesse am WG war stets groß: Im Schuljahr 1984/1985 wurde es sogar fünfzügig geführt; aktuell hat es 219 Schüler. "Wir sind eine erfolgreiche Marke an einem attraktiven Schulstandort", befand Fink.

Das liegt nach seiner Einschätzung nicht zuletzt an den Lehrkräften, die über Jahrzehnte das Gesicht der Schule geprägt hätten. "Wir haben erstklassige Fachlehrer; nicht umsonst sind einige von ihnen als Fachberater für das Regierungspräsidium tätig." Fink hatte etliche ehemalige Kollegen zur Jubiläumsfeier eingeladen, und auch der verstorbenen Kollegiumsmitglieder wurde in einer Schweigeminute gedacht. Der Rektor versäumte nicht, Institutionen wie die Foto-AG, den Schulsanitätsdienst, die vielfach preisgekrönte Schülerzeitung "Talsperre" und die Juniorenfirma zur erwähnen. Letztere war auch an der Festorganisation beteiligt und kümmerte sich um den Ausschank. Was kann die Zukunft bringen? Laut Fink möglicherweise eine Zusammenführung der beruflichen Schulen am Standort Albstadt. Für die nächsten 50 Jahre ist dem Rektor nicht bange: "Mit diesem Kollegium wird sich das Wirtschaftsgymnasium behaupten. Ein Schulleiter wäre schlecht beraten, den Markenartikel WG zu vernachlässigen."

Der ehemalige WG-Leiter Hans-Friedrich Hoffmann geizte in seiner launigen Festrede nicht mit Bonmots: Man habe ihn gebeten, "ein paar unpassende Worte" an die Anwesenden zu richten, erklärte er eingangs – und nun stehe im Programm "Festrede von 20.15 Uhr bis 20.45 Uhr". Also gut – Hoffmann erklärte, was den guten Chef, Lehrer, Schüler und Elternteil ausmacht und erzählte Amüsantes aus den vergangenen 50 Jahren – als die 30 Minuten um waren, wurde eine Zugabe gefordert. Die lieferten dann die Schüler der 13a mit einem von Laura Schlautmann verfassten Sketch über Lehrer- und Schülertypen. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgte die Lehrerband.

 
 

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