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Albstadt Wie ein Berliner übers Montafon auf die Alb kam

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Der Lautlinger Unternehmer Peter Piske ist 83-jährig gestorben. Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Lautlingen (mak). Unerwartet ist am Mittwoch der Unternehmer Peter Piske, Gründer und Inhaber des gleichnamigen Lautlinger Elektrogeschäfts, gestorben. Er wurde 83 Jahre alt.

Peter Piske war gebürtiger Berliner, doch wuchs er in Schruns im Montafon auf – die Mutter war in den letzten Kriegstagen mit dem Neunjährigen und seinem älteren Bruder nach Vorarlberg geflüchtet. Es versteht sich, dass er in Schruns das Skifahren von der Pike auf erlernte; er war aber auch ein begeisterter Schwimmer und Fußballer. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Elektrikerlehre bei den Illwerken, die er 1956 abschloss; noch im selben Jahr zog er nach Ebingen, um dort für die Firma Maute zu arbeiten. 1961 legte er vor der Handwerkskammer Reutlingen die Meisterprüfung ab, 1962 übernahm er die Firma Elektro Schäfer in der Ebinger Sonnenstraße – damit war "Elektro-Piske" geboren.

Bereits wenige Jahre später wurde es in der Sonnenstraße zu eng; ein größeres Gebäude fand Peter Piske in der Gartenstraße 44; 1968 entstand dort im Erdgeschoss ein neues Verkaufsgeschäft. In den Jahren der guten Baukonjunktur stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 60 an. In Peter Piskes Augen waren sie und ihre Expertise sein größtes Kapital; nicht von ungefähr galt sein besonderes Augenmerk ihrer Ausbildung.

Neben dem Unternehmer Peter Piske gab es auch den Mann des Ehrenamts und den Familienvater. Piske gehörte mehrere Jahre lang dem Ebinger und später dem Albstädter Gemeinderat an; er war im Wintersportverein Ebingen aktiv und amtierte jahrelang als Spielausschussvorsitzender des FV 07 Ebingen. 1961 hatte er Margret Hehl geheiratet, die er sieben Jahre zuvor in Schruns kennen und lieben gelernt hatte. Die beiden hatten zwei Söhne, Frank und Uwe – der Tod Uwe Piskes bei einem Skiunfall im Jahre 1982 war ein schwerer Schicksalsschlag für sie.

2003 übergab Peter Piske das seit 1989 in Lautlingen ansässige Unternehmen an seinen Sohn Frank und zog sich schrittweise ins Privatleben zurück. Er widmete sich ausgiebig den Enkeln und Urenkeln, und er frönte weiterhin dem geliebten Wintersport. Die, die ihn kannten, werden ihn als großzügigen, humorvollen und geselligen Menschen in Erinnerung behalten. Die Trauerfeier für Peter Piske findet am Montag, 19. August, auf dem Ebinger Friedhof statt und beginnt um 11 Uhr.

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