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Albstadt Wenn die Trommeln intensiv singen

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Ungewohnte Klänge sind aus der "Zille" in Truchtelfingen zu hören gewesen. Im Vereinsheim der Donauschwaben feierten Menschen mit und ohne Behinderung ungezwungen ein Afrikafest.

Albstadt-Truchtelfingen. Eingeladen hatte zum Afrikafest der Club Handicap. Petra Ströbel, gemeinsam mit ihrem Mann Michael seit vielen Jahren in der ersten Reihe für den Verein aktiv, freute sich über die gut gelaunten Besucher.

Neben Schwimmkursen und Fitnessgruppen, Ausflügen und Kinobesuchen hatte der Club Handicap in jüngerer Vergangenheit auch schon Trommelkurse angeboten. Dabei war die Begeisterung der Teilnehmer so groß, dass die Idee zu einem Afrikafest entstand. Mitinitiatorin war dabei die Trommel-Lehrerin Claudia Vieth. Sie brachte ihre Trommelgruppe "Tschakabum" mit und faszinierte mit ihren Musikern die Besucher.

Durch heiße Rhythmen und die einnehmende Art von Claudia Vieth ließen sich viele animieren, selbst die Trommel zu schlagen oder zur Musik zu tanzen. Kaum zu glauben, dass manche zum ersten Mal die "Djembé", so der Name dieser westafrikanischen Trommel, spielten. Dass der Grundrhythmus dabei schnell zu erlernen sei, sei aber nur ein Erfolgsgeheimnis der Trommel-Workshops, berichtete Vieth. Am allerwichtigsten sei beim gemeinsamen Trommeln das Gemeinschaftserlebnis. Jeder sei beim Mitmachen willkommen, und dies spürten Menschen mit und ohne Behinderung und fühlten sich angenommen.

"Tschakabum" trifft sich in der Albstädter Musikschule jede Woche. Die Profis trommeln nicht nur im Viervierteltakt, sondern haben an die 20 verschiedenen Rhythmen parat. Um diese perfekt spielen zu können, braucht es eine jahrelange Ausbildung – und ein Gespür für die afrikanische Kultur.

Claudia Vieth selbst reiste schon mehrere Male nach Westafrika, um dort von Djembé-Spielern zu lernen. Ihre Instrumente, von denen sie einige beim Afrikafest präsentierte, sind alle aus afrikanischem Hartholz gefertigt und, so erklärt die Sozialpädagogin: "Sie spielen nicht, sie singen."

Neben diesem "Gesang" der besonderen Art gab es auch Kulinarisches zu entdecken: Aus dem Senegal kommt das Rezept für Mafé, ein Ragout, das auf der Zunge zergeht. Für die konservativeren Festteilnehmer gab es außerdem Wurst vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Die Kinder durften außerdem nach Herzenslust mit Acrylfarben tolle Kunstwerke gestalten.

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