Corona: David Freund sieht den Menschen als das Virus

Albstadt-Tailfingen. Jeden Tag werden neue Nachrichten über das so genannte Coronavirus durch Radios, Zeitungen, Fernseher und so weiter übertragen. Es fühlt sich echt surrealistisch an, als lebte man in einem Weltuntergang. Dabei werden gute Nachrichten, wie die vollständige Löschung der Brände in Australien oder die zweite komplette Heilung der Krankheit Aids, nicht erwähnt.

Dieses Virus bringt aber auch einen positiven Aspekt mit sich. Die Umweltverschmutzung (beispielsweise in China) hat sich drastisch zum Besseren entwickelt. Es scheint die Sonne im April, wir haben schon fast Sommertemperaturen, und die Blumen fangen an zu blühen. Es scheint fast so, als wären wir, die Menschen, wie ein Virus für den Planet Erde, der sich eine verdiente Auszeit von uns Menschen nehmen möchte.

Dies wird ihm durch eine von Politikern festgelegte Quarantäne ermöglicht. Ich denke, die meisten Schüler hatten anfangs kein Problem mit einer Schulschließung, bis dann der Ernst der Lage realisiert wurde. Das Treffen mit anderen Mitschülern beziehungsweise Freunden und Bekannten in unbegrenzter Anzahl ist nicht mehr möglich.

Viele Geschäfte wie Friseure, Restaurants und Buchläden haben jetzt damit zu kämpfen, nicht pleite zu gehen. Viele Angestellte werden ihren Job verlieren, währenddessen andere mit ihrer Arbeit gerade für ein Funktionieren in der Gesellschaft sorgen. Ärzte, die Müllabfuhr und die Mitarbeiter der Lebensmittelversorgung in den Supermärkten arbeiten zurzeit quasi an den Fronten.

Das Virus hat in so kurzer Zeit so viel verändert, auch den Unterricht, der jetzt durch Aufgaben und eigenes Erarbeiten des Stoffes ersetzt wurde. In Amerika wird der Unterricht auch über Videochats weitergeführt.

Es ist fast jedes Land vom Virus betroffen, weshalb es jetzt auch wichtig ist, mit anderen Ländern und Kulturen zusammenzuarbeiten und sich zu unterstützen. Für uns kann das die ältere Dame von nebenan sein oder die benachbarte Familie, die Hilfe benötigen. Ich finde, dass wir uns diesen Zusammenhalt auch für die Zukunft erhalten sollten.

 Der Autor ist Schüler der Klasse 9b am Progymnasium Tailfingen.