Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Albstadt Was am Namen Theo so fasziniert

Von
Peter Thaddäus Lang verbreitete Krimi-Stimmung im Kaminzimmer des Badkap. Foto: Baur Foto: Schwarzwälder Bote

Was kann es Schöneres geben, als an einem nebligen Novemberabend am Kamin zu sitzen und sich Geschichten erzählen zu lassen? Im Badkap bot sich jüngst die Gelegenheit dazu – Peter Thaddäus Lang, Stadtarchivar im Ruhestand, las aus seinem Krimi "Der Killer von Albstadt".

Albstadt-Ebingen. Draußen war es trüb und neblig – genau das richtige Wetter für Mordermittlungen und Verbrecherjagd im Kaminzimmer. Der "Killer von Albstadt" handelt von Industriespionage.Auf die Romanidee war Peter Thaddäus Lang 1999 gekommen, als er das Firmenarchiv von Groz Beckert ordnete. In der Geschichte geht es um ein sehr leichtes Metall, das, in bestimmten Legierungen verarbeitet, ganz neue technologische und ökonomische Perspektiven eröffnet. Über eine Reinigungskraft bekommt die Welt Wind davon, und alsbald tauchen Vertreter aller möglichen Geheimdienste in Albstadt auf, um sich die Rezeptur des Wunderstoffs unter den Nagel zu reißen. Die Russen dürfen natürlich nicht fehlen; gleich im ersten Textabschnitt, den Peter Thaddäus Lang vorlas, sind sie präsent – und klassische Schwaben-Klischees ebenfalls. Ganz klar, hier prallen Welten aufeinander.

Zu den beliebten Zutaten eines Krimis gehört die Verfolgungsjagd – Peter Thaddäus hat eine durch die Ebinger Innenstadt inszeniert; der Verfolgte ist diesmal der Polizist, Langs Mann für alle Fälle: Theodor Brösamle heißt er; der Autor hatte, wie er bekennt, auf der Suche nach dem passenden Vornamen imaginiert, wie es sich anhören könnte, wenn Brösamles Freundin auf dem Höhepunkt der Ekstase "Oh Theo!" stöhnt – er fand die Vorstellung offenbar sehr überzeugend.

Was es mit dem mysteriösen Metall auf sich hat und wie Kommissar Brösamle seinen Fall am Ende löst, erfuhren die Zuhörer im Kaminzimmer des Badkaps freilich nicht. Aber das war weiter kein Problem – sie konnten an Ort und Stelle das Buch erwerben. Und natürlich auch signieren lassen.

Artikel bewerten
0
loading
1

Kommentar

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.