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Albstadt Warmer Empfang für Pfarrer Fogl

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Dekan Augusty Kollamkunnel überreicht Hans-Joachim Fogl (rechts) die Kirchenschlüssel.Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Tailfingen. Vor einer "gefühlt gerammelt vollen Kirche" St. Elisabeth hat Pfarrer Hans-Joachim Fogl seine Investitur als neuer Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Talgang gefeiert – mit Dekan Augusty Kollamkunnel, der ihn – wie alle Redner – herzlich willkommen hieß, ihm die Schlüssel zu den Kirchen St. Elisabeth und St. Franziskus in Tailfingen, St. Maria in Onstmettingen und St. Antonius in Truchtelfingen übergab und ihn vorstellte.

Dass der 59-Jährige neben Deutsch, Schwäbisch, Lateinisch, Griechisch, Hebräisch, Englisch, Französisch und Italienisch vor allem die Sprache der Mitmenschlichkeit spricht, machte seine Predigt deutlich, in der er den orthodoxen und protestantischen Christen in Albstadt, anderen Kulturen und Menschen aller Glaubensrichtungen die Hand reichte.

Was den evangelischen Pfarrer der Pauluskirche – Johannes Hartmann sprach für alle seine Kollegen – besonders freute. Er lud Fogl ein zum gemeinsamen Weg über "Berg und Tal".

Bürgermeister Steve Mall freut sich darauf, dass Albstadt von den reichen Erfahrungen des Priesters profitieren werde, der nach 18 Jahren in Rom und Südostasien zurückgekehrt ist in die schwäbische Heimat: "Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit", sagte Mall mit Blick auf die Kindergärten.

Das gilt auch für Stephan Maulbetsch, den Leiter des Progymnasiums – er sprach im Namen aller Schulen und hatte wie alle Redner ein originelles Geschenk dabei.

Das wohl schönste Geschenk des Gottesdienstes, der im Internet live übertragen wurde, war die Musik. Organistin und Chorleiterin Theresa Hinz und – coronabedingt – wenige Chorsänger erfüllten das große Gotteshaus bei der "Messe brève no. 7 aux chapelles" von Charles Gounod mit derart herrlichem Klang, dass selbst ihr Vorgänger – Kirchenmusikdirektor i. R. Rudolf Hendel war unter den Ehrengästen – staunte, wie viel wenige Stimmen bewirken können.

Auch der Stehempfang fiel coronabedingt aus. Dennoch ließ Fogl es sich nicht nehmen, nach dem zweistündigen Gottesdienst vor der Kirche noch mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Der Abstand war da schon nur noch ein räumlicher: Menschlich – das hat der Gottesdienst gezeigt – ist Hans-Joachim Fogl schon mittendrin in seinen neuen Gemeinden. (Wir werden noch berichten.)

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