Eifrig tüftelten die jungen Wissenschaftler neue Ideen aus. Foto: Korinth Foto: Schwarzwälder Bote

Hochschule Albstadt-Sigmaringen: 24 Experten diskutieren

Albstadt-Ebingen. Welche Geschäftsmodelle in der Wertschöpfungskette von Walnüssen möglich sein könnten, haben 24 Experten aus Wirtschaft und Landwirtschaft vor Kurzem bei einem Workshop des Projekts "AlpBioEco" im Innovations- und Technologiezentrum der Hochschule Albstadt-Sigmaringen diskutiert. In Teams entwickelten die Experten zahlreiche Ideen zur Gestaltung öko-innovativer Walnuss-Produkte sowie branchenübergreifende Geschäftsmodelle.

Die Ideen reichten von neuartigen Lebensmitteln und Kosmetikprodukten über Verpackungen bis hin zu biologischen Pflanzenschutzmitteln. "Der Workshop war für uns ein großer Erfolg. Durch den intensiven Austausch mit den Praxispartnern konnten spannende Ideen und Konzepte entwickelt werden, die wir nun weiterverfolgen", sagt Gloria Kraus, Leiterin des Innovationsprojektes. Die Ergebnisse sollen anschließend im Herbst in einem interaktiven Format verfeinert und vielversprechende Ansätze für die Pilotphase ausgewählt werden.

Im EU-geförderten Projekt "AlpBioEco" erforschen 13 Projektpartner in fünf Ländern des Alpenraums Potenziale von neuen Produkten aus Äpfeln, Walnüssen und Kräutern in regionalen Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, öko-innovative Geschäftsmodelle für die Wertschöpfungsketten zu entwickeln und 2020 in der Praxis zu testen.