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Albstadt Tor zur Stadt wird aufgewertet

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Im Süden die Bahnlinie und der Bahnhof, im Norden die Gartenstraße –­ das sind die Grenzlinien des neuen Sanierungsgebiets. Foto: Schwarzwälder Bote

Die Stadtverwaltung hat den Gemeinderat in Kenntnis gesetzt, dass die "Vorbereitenden Untersuchungen" für das neue Sanierungsgebiet "Umfeld Bahnhof Albstadt-Ebingen" angelaufen sind. Sobald diese abgeschlossen sind, kann das Gebiet ausgewiesen werden.

Albstadt-Ebingen (mak). Eigentlich hätte das Projekt bereits am 26. März öffentlich im Gemeinderat vorgestellt werden sollen, aber daraus wurde nichts – das Virus kam dazwischen. Da es kaum etwas an dem Projekt gab, was man kontrovers hätte diskutieren können, brachte die Stadt die Vorbereitenden Untersuchungen per Eilentscheidung auf den Weg.

Das Gebiet, in dem sie vorgenommen werden, erstreckt sich von der Bahnlinie im Süden bis zur Gartenstraße im Norden und von der Unteren Vorstadt im Osten bis zum großen Kreisverkehr im Westen. Einige Grundstücke, die bereits zum – mittlerweile abgerechneten – Sanierungsgebiet "Westliche Innenstadt" gehörten, können erneut berücksichtigt werden, da für sie keine Förderung vergeben wurde; eine Lücke innerhalb des Untersuchungsgebietes stellt das ehemalige Impulsprojekt Stadtumbau West "Rehfuß + Stocker" – das Studentenwohnheim – dar, für das schon vor Jahren Mittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau West flossen.

Ziele der geplanten Quartiersanierung sind die Aufwertung der Straßenzüge nördlich des Bahnhofs, die Förderung des zentrumsnahen Wohnens, die Aktivierung von Brachen, die Erneuerung von Bausubstanz und mehr Klimaschutz durch energetische Sanierung. Der Bahnhof, das Eingangstor zur Stadt, soll einen neuen, ansehnlichen Vorplatz erhalten, die unappetitliche und als "Angstraum" verschrieene Unterführung verschwinden und die Parksituation verändert werden – bekanntlich sucht die Stadt Investoren für den Bau eines Hotels östlich der Karlsbrücke und des großen Kreisverkehrs.

Das Land spendiert erst mal 900 000 Euro – später sieht man weiter

Die Fördersumme, welche die Stadt in ihrem Förderantrag genannt hat, beträgt 2,8 Millionen Euro; bei einem Fördersatz von 60 Prozent würde das Land 1,7 Millionen finanzieren und die Stadt die restlichen 1,1 Millionen. Das Land hat bereits vor zwei Monaten 900 000 Euro bewilligt; erfahrungsgemäß ist es aber bereit, im weiteren Verlauf der Quartiersanierung nachzulegen.

Die Erfahrung lehrt ferner, dass zur Fördersumme noch einmal das sechs- bis Siebenfache hinzukommt – Geld, das Privatleute, die Förderung erhalten, selbst in ihre Häuser und Liegenschaften investieren. Der Förderzeitraum beträgt acht Jahre, dürfte sich also bis zum Jahresende 2028 erstrecken. Formell ausgewiesen wird das Sanierungsgebiet nach Ende der Vorbereitenden Untersuchungen – vor dem Herbst ist nicht mit ihm zu rechnen.

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