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Albstadt/Straßberg Spektakuläre Hindernisse beim "Muddy Älbler"

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Leichter als Limbotanz: Robben durch den Schlamm. Foto: Nölke

Straßberg/Albstadt-Truchtelfingen - Das neue Modell – soviel steht schon fest – soll in Serie gehen: Der erste "Muddy Älbler", der große Extrem-Hindernislauf des Ski-Clubs Truchtelfingen im Steinbruch der Firma Schotter-Teufel, war im wahrsten Wortsinn ein Renner.

Da klappt’s mit der Fettverbrennung: Wer am Sonntag zum Steinbruch der Firma Schotter-Teufel nach Straßberg gekommen war in der Erwartung, anderen beim Extremsport zuzuschauen, der sollte überrascht werden. Das Gelände zieht sich, und zwar steil aufwärts.

Wer alle Hindernisse sehen wollte, musste selbst erst mal bergsteigen, um die rund 500 Teilnehmer, die in Etappen zwischen 10 und 14 Uhr starteten, in Action zu sehen. Doch es lohnte sich: Der Blick von oben war mindestens so spektakulär wie das Rennen selbst.

200 Höhenmeter mussten die Teilnehmer auf der 3,5 Kilometer langen Strecke überwinden – manche bis zu fünf Mal – und schon der erste, hindernisfreie Anstieg forderte die weniger Trainierten bei heißer Septembersonne heraus. Das war freilich nichts gegen den "Blacktop Mountain", den Berg aus Bruchmaterial, gefolgt vom "Tiny Sludge Pit" – Robben durch den Schlamm – und der "Fuel Tank Barricade" zum Klettern und Hangeln.

"Das ist aber gar nicht warm!"

Ganz oben hatte Peter Schopfer, einer der rund 100 Helfer – Rotes Kreuz und Feuerwehr Straßberg inklusive – die beste Aussicht aufs Gelände und das ulkigste Hindernis: Ins "Master of Mud"-Schlammbecken, gesäumt von vielen Zuschauern, sprangen manche mit Anlauf hinein, um dann Kommentare abzustoßen: "Das ist aber gar nicht warm!", rief einer. "Lauter Sadisten da draußen!" ein anderer. Der Weg zum offenbar eiskalten Wasserbecken, in dem unerklärlicherweise ein paar Lauch-Stangen schwammen, war übrigens Hindernis Nummer sechs "Ramp and Rope": An einem Seil zogen sich die Laufhelden eine Rampe hoch.

Mit weitem Abstand als Erster ganz oben war René Boss vom Team Albside-Running – ein Mann mit viel Erfahrung auf dem Gebiet des Extrem-Hindernis-Laufs, der schon bei international besetzten und noch weit härteren Rennen wie dem "Tough-Guy-Race" in England, dem "Braveheart Battle" in der Rhön und dem "Getting Tough" in Rudolstadt auf einstelligen Plätzen gelandet war – unter Tausenden Teilnehmern. So war Boss auch der Erste, der wieder abwärts rennen durfte: über den "Gravel Heap", einen Kieselberg, zur "Woody Ladder" – drei hohe Holzgestelle – und zum "Digger Scoop" – Holzhindernisse zum Drübersteigen und darunter durch Robben. Schwerer als wohl manche dachten war es, den "Steep Way Down", einen Kiesel-Hügel, hinab zu rutschen zum "Mobby Dick", dem letzten Hindernis kurz vor dem Ziel, wo die Läufer durch eine ordentliche Wasserdusche liefen, ehe sie ihr Finisher-Shirt, eine Medaille und Kraftfutter für die leeren Zellen bekamen.

"Gut machbar – auch für Breitensportler"

"Die Strecke war gut machbar, auch für Breitensportler", resümierte René Boss im Ziel. Weil er seit einem Jahr kein Rennen mehr gelaufen war, hatte Boss nur die zweitlängste Strecke "Strong L" gewählt, die aber mit 1:17 ganze 23 Minuten schneller als Dominik Corbo und Patrick Groetzner, beide vom Team "No Name". Bei den Frauen war Johanna Kreutzer (Team Fly) vor Nina Bitzer "No Name" und Linda Gaiser (Team Alber) am schnellsten. Den Team-Sieg holte sich "No Name".

Sieger im "Strong XL", der längsten Distanz, wurde Stefan Maag vom Team "knapp am Podest vorbei" vor dem Benzinger Ortsvorsteher Ewald Hoffmann und Simon Truong von "CrossFit Albstadt". Silke Locher (Muddy Stiegler) brauchte 2:51 für den obersten Podestplatz, gefolgt nur von Stephanie Bock. Schnellstes – und einziges – Team war "0-km/h".

Die weiteren Wertungen: "Strong M": Frauen: 1. Andrea Bodenmüller (Bis einer weint); 2. Helena Zechmeister (quattro); 3. Katrin Frenzel-Welte (Narcotic Runner). Männer: 1. Martin Mair (Schwabenberserker); 2. Felix Forschner (workout im werkout); 3. Frank Schneider (Bis einer weint). Team: "Lombaseggl trained by Kaiser". "Light S": Frauen: 1. Cornelia Bubser (Narcotic Runner); 2. Nicole Gantter (Auto-Team GmbH); 3. Nina Hoss (Muddy Stiegler). Männer: 1. Alexander Glück (holding haufen); 2. Simon Steigmayer und 3. Philipp Rieber (beide Metalfreunde Zollernalb). Team: "holding haufen". "Light XS": Männer: 1. Michael Geiger, 2. Fabian Haasis, 3. Hans-Werner Krämer (alle Team Alber); Frauen: 1. Ines Rößler (Buchholz Baumpflege); 2. Nadine Preuhs (workout im werkout); 3. Carolin Gut-Scheurer (Postsattler). Team: "Team Alber".

Marco Weber, Vereinschef des Ski-Clubs Truchtelfingen, der in der Nacht zuvor nur drei Stunden geschlafen hatte, strahlte am Ende erleichtert: "Heute Morgen hatte ich Bauchschmerzen beim Anblick der langen Schlangen an der Startausgabe, aber es lief alles glatt. Wir hatten mit 2000 Zuschauern gerechnet und so viele waren da. Außerdem gab es keine größeren Verletzungen."

Sehr dankbar ist Weber Gerhard Teufel und seinem Team: "Das war eine tolle Kulisse hier, und wir hatten hervorragende Unterstützung." Bis weit über die Siegerehrung hinaus, die Jochen Schicht mitreißend moderierte – so wie den ganzen Tag.

n Online Wer war dabei? Alle Fotos vom ersten "Muddy Älbler" finden Sie online: www.schwarzwaelder-bote.de

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