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Albstadt Stadtentwicklung: Konzept in trockenen Tüchern

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Waren maßgeblich am Stadtentwicklungskonzept beteiligt: Markus Koch von der Stabsstelle Sanierung, Alfred Ruther-Mehlis und Heidrun Fischer vom IfSR, Gerhard Penck, Leiter des Stadtplanungsamtes, und Baubürgermeister Udo Hollauer. Foto: Eyrich

Albstadt - Fünf Bürgerwerkstätten und die Online-Befragung der Bürger haben wesentlich dazu beigetragen, das Stadtentwicklungskonzept "Albstadt 2030" zu erarbeiten. Am Donnerstagabend hat der Gemeinderat es beschlossen.

Bei zwei Enthaltungen ist der Beschluss des Gemeinderats zum Stadtentwicklungskonzept "Albstadt 2030" und damit auch der Auftrag an die Verwaltung gefallen, die darin beschriebenen Projekte zu verfolgen, zu konkretisieren und – im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten – umzusetzen, wobei es jeweils noch gesonderter Beschlüsse für jede einzelne Maßnahme bedarf.

Wie überhaupt jede zu beschließende Maßnahme künftig daraufhin überprüft werden soll, ob sie ins Stadtentwicklungskonzept passt. Dass auch frühere Konzeptionen darin Eingang gefunden haben: selbstredend.

Ein wesentlicher Teil des Konzeptes widmet sich so genannten Projektpools für die einzelnen Stadtteile. Hinzu kommen 15 Leit- und Impulsprojekte, die Alfred Ruther-Mehlis und Heidrun Fischer vom beauftragten Institut für Stadt- und Regionalentwicklung (IfSR) in Nürtingen so erklären: "Leitprojekte sind solche, die sich in der Erprobungsphase bewähren und auch anderswo funktionieren könnten, Impulsprojekte sind solche, die Impulse für die weitere Entwicklung setzen."

Ein Schwerpunkt liegt dabei trotz zahlreicher Projekte in den anderen Stadtteilen auf Ebingen – schon vor Jahren hatte der damalige Gemeinderat den größten und wirtschaftsstärksten Stadtteil als Zentrum der Stadt definiert.

Gerhard Penck, Leiter des Stadtplanungsamtes und Einwohner von Tailfingen, stellte in der Sitzung klar, dass die Stärkung Ebingens als Zentrum – "im Dienste der Gesamtstadt; das ist wichtig!" – für den Wettbewerb mit benachbarten Städten wichtig sei.

Die Themenfelder, die das Konzept berührt, betreffen alle wichtigen Bereiche: Arbeit und Gewerbe, Sport und Gesundheit, Tourismus, Einzelhandel, Soziales und Bildung, Kultur, Stadtraumqualität, Wohnen, Mobilität, sowie Natur, Landschaft und Erholung.

Olaf Baldauf plädiert vehement für Tempo in Sachen Digitalisierung

Hinzu kommen Themenfelder, die darauf Einfluss nehmen: Integration und Inklusion, Klimaschutz und Klimaanpassung, Demografischer Wandel und Regionale Vernetzung. Olaf Baldauf (CDU) sähe da gerne noch die Digitalisierung und plädierte vehement für ein Digitalisierungskonzept, das die Stadt laut Oberbürgermeister Klaus Konzelmann freilich bereits beim Innenministerium eingereicht hat, um im Programm "Digitale Zukunftskommune" mit Fördergeldern zum Zug zu kommen.

Mit dem Verlauf der Erarbeitung seit Oktober 2016 – beteiligt waren neben dem IfSR auch eine Arbeitsgruppe und ein Steuerungsgremium der Stadtverwaltung sowie ein temporärer Ausschuss aus Vertretern der Gremien, lokaler und regionaler Institutionen und zudem der Gemeinderat und die Ortschaftsräte – sind Verwaltung und Räte zufrieden; Klaus Konzelmann dankte Ruther-Mehlis und Fischer ebenso wie allen Bürgern, die mitgemacht hatten. Dass die Beteiligung an der Bürgerwerkstatt speziell in Ebingen sehr niedrig war, wertet Baubürgermeister Udo Hollauer als Zeichen der Zufriedenheit – sie sei freilich auch ein Indikator für die Bereitschaft, sich einzubringen.

Wie wichtig diese Bereitschaft auch während und nach der Umsetzung der Projekte ist, hoben im Gemeinderat mehrere Redner hervor (wir werden noch berichten).   Ein Informationsabend für alle Albstädter beginnt am Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr in der Zollernalbhalle.

 
 

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Karina Eyrich

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