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Albstadt Schneckensuppe passt nicht ins Bild

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Auf großen Tafeln präsentieren die Schüler mit Alain Laurys Fotos die Höhepunkte der Partnerschaftsjubiläen. Fotos: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Von Karina Eyrich

Albstadt – wo liegt das überhaupt, fragten sich die Dritt- und Viertklässler des Collège Notre-Dame du Rocher, ehe sie sich mit der Partnerstadt beschäftigten. Das Ergebnis ist ausstellungsreif.

Chambéry. Die Traufgänge, das Philipp-Matthäus-Hahn-Museum und der Bürgerturm sind sogar mit Tüpfelchen auf dem ä und ü geschrieben. Neben Linsen mit Spätzle, Maultaschen, Zwiebelrostbraten und "Schwowebredle" wird den Albstädtern allerdings auch Schneckensuppe als kulinarische Spezialität untergejubelt. Abgesehen von ein paar wenigen kleinen Fehlern – die Galerie ist längst "Kunstmuseum", die Pauluskirche keine "Sankt Paul Kirche" – ist die Ausstellung der Dritt- und Viertklässler des Collège Notre-Dame du Rocher in Chambéry über die Partnerstadt Albstadt allerdings ziemlich gut gemacht. Zu sehen ist sie derzeit im Haus der Vereine, der Maison des Associations, und kuratiert hat sie Alain Laury, der frühere Vorsitzende des Partnerschaftsvereins. Die Schüler, die das Material dafür zusammengetragen haben, sind die ehemaligen Deutsch-Schüler von Birgit Trasser, Laurys Nachfolgerin, die viele Jahre lang ihre Muttersprache unterrichtet hat.

"Albstadt – wo liegt das überhaupt?", hatten sie eingangs gefragt, dann aber intensiv recherchiert und ein buntes Sammelsurium an Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten, geografischen Kennzahlen und historischen Ereignissen zusammengetragen. Dass sie Albstadt etwas kleiner gemacht haben als es tatsächlich ist: geschenkt. Auf sämtlichen Plakaten wird die Einwohnerzahl mit weniger als 45000 angegeben – tatsächlich sind es inzwischen wieder 46000.

Eine Hauptrolle in der Ausstellung spielt die Partnerschaftsgeschichte, wobei den Schülern die Eichhörnchenmentalität Alain Laurys zugute gekommen ist: Zahlreiche Fotos der Partnerschaftsjubiläen, die alle fünf Jahre bei gegenseitigen Besuchen groß gefeiert werden, hat der langjährige Begleiter der Jumelage geschossen. Sie zeigen die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages durch Oberbürgermeister Hans Pfarr und Bürgermeister Francis Ampe im Jahr 1979, die Enthüllung der Steintafel am "Square Albstadt" in Chambéry, unweit des Rathauses, durch Oberbürgermeister Hans-Martin Haller und Bürgermeister Louis Besson am 3. Juni 1994, und die Aktivitäten bei den Treffen: Sportler, die auf Bühnen und öffentlichen Plätzen ihre Vorführungen zeigen, Marktstände, an denen die Gäste ihre Spezialitäten in der Partnerstadt anbieten, Orchester und Musikensembles, Ausstellungen und Freundschaftsabende – und das Pflanzen eines Freundschaftsbäumchens 2009 durch Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow und Bürgermeisterin Bernadette Laclais.

Eine eigene Tafel widmet sich dem gemeinsamen Patenschaftsprojekt für Bisoro in Burundi, wo mit Hilfe aus Albstadt Brunnen, Schulen und Krankenhäuser gebaut respektive ausgestattet werden – seit 25 Jahren.

Nicht zuletzt erinnert die Ausstellung an die Familien Gerstner aus Tailfingen und Mayoud aus Chambéry, deren Freundschaft die Basis der Städtepartnerschaft werden sollte. 60 Jahre ist das her, 40 Jahre die Begründung der offiziellen Städtepartnerschaft. Und die soll leben, wie Hans-Joachim Hofmann und Birgit Trasser, die Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees, beim Festakt ausgegeben haben: "Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Es lebe Europa!"

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