Impressionen vom Schleppertreffen der "Schdoale Gratzer" in Burgfelden: chromblitzende Schönheiten, Musik und jede Menge Besucher. Foto: sb

Fest entwickelt sich zum Publikumsmagneten: Etwa 2000 Besucher und rund 250 Fahrzeuge kommen auf den Heersberg.

Albstadt-Burgfelden - Das erste kleine Jubiläum hat der Schleppertreff der "Schdoale Gratzer" in Burgfelden gefeiert. Das Fest auf dem Heersberg hat sich aus dem Stand zu einem Publikumsmagneten in den Sommerferien gemausert.

"Willkommen ist alles, was Räder hat", lautete das Motto bei der fünften Auflage. Die Resonanz war immens: Etwa 2000 Besucher und rund 250 Fahrzeuge gaben sich ein Stelldichein.

Auf dem Heersberg spielt sich Volksfest ab

Viele Besucher machten eine Wanderung aus den Stadtteilen hoch zum Heersberg-Parkplatz, wo sich ein kleines Volksfest abspielte. Alle Sitzplätze waren stundenlang fest im Beschlag der großen Gästeschar. Die "Schdoale Gratzer", die sich in Burgfelden als Bewahrer von Kultur und Brauchtum einsetzen, dürfen einen weiteren Volltreffer verbuchen. Das Vorstandsduo, Birgit Bitzer und Clemens Wiedemann, waren federführend in einem Team, das rund 70 freiwillige Helfer im Einsatz und alle Hände voll zu tun hatte.

Band "No Change" heizt gehörig ein

Die Band "No Change" sorgte mit ihren rockigen Rhythmen für die musikalische Umrahmung. Zur Sicherheit war das Rote Kreuz Pfeffingen vor Ort, hatte aber keine größeren Einsätze zu verzeichnen.

Birgit Bitzer und Ortsvorsteher Hubert Reinauer dankten den Gästen für ihren Besuch. Rund 250 Gefährte lockten die Blicke auf sich: chromblitzende Karossen der Oldtimer zwei- und vierrädrig, viele Unimogs und Traktoren, vom alten Lanz-Bulldog bis zum heutigen Modell mit modernster Technik, Anhänger, MB-Track, Einachser – Fahrzeuge soweit das Auge reichte.

Auf reges Interesse stießen die Vorführungen des mobilen Sägewerks und die erstmals vor Ort installierte Strohbinderei. Aus Stroh wurden überwiegend Herzen geflochten. Die ältere Generation durfte Kindern und Enkeln zeigen, wie einst auf den Feldern Stroh gebunden wurde.

Ein jährlicher Höhepunkt ist der nachmittägliche Hammellauf. Gegen einen kleinen Obolus war man dabei. Von Runde zu Runde wuchs die Spannung, und wer über den Holzbalken ging, als der Wecker läutete, war Gewinner eines lebendigen Hammels.