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Albstadt Sackgassen für Radfahrer auf Langenwand verschwinden

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Viel Asphalt für die Autos, aber nur wenig für die Fußgänger und nichts fürs Rad – das soll anders werden.Foto: Kistner Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Tailfingen/-Pfeffingen. Die Stadt Albstadt hat dem Technischen und Umweltausschuss in dessen jüngster Sitzung ihre Planungen für den Lückenschluss der Radwegverbindung zwischen Tailfingen und Pfeffingen vorgestellt. Der bringt eine Umgestaltung der Einmündung der Straße Im Weglanger in die Pfeffinger Straße mit sich, von der sowohl Radfahrer als auch Fußgänger profitieren sollen.

Momentan haben beide nicht viel zu bestellen an Tailfingens westlichem Ortsausgang. Auf der Südseite der Pfeffinger Straße verläuft ein zwischen einem und 1,50 Metern breiter Gehweg mit einem 15 Zentimeter breiten Bord und einem Anschluss an den kombinierten Geh- und Radweg im Westen. Eine Querungshilfe oder einen Übergang auf die Nordseite der Pfeffinger Straße gibt es nicht; dafür steht für aus dem Tal kommende Rechtsabbieger in die Straße Im Weglanger ein Bypass, eine eigene Abbiegespur, zur Verfügung. So autofreundlich war man früher.

Die Zeiten haben sich geändert. Der Bypass und die dazugehörige Dreiecksverkehrsinsel kommen weg; an ihrer Stelle entsteht ein drei Meter breites Stück Geh- und Radweg, das im Bogen um die Kurve geführt wird und dann an den Geh- und Radweg anschließt. An seinem anderen Ende wird eine vier Meter breite Querungshilfe mit Insel geschaffen, die ihn mit einem neuen Geh- und Radweg auf der Südseite der Pfeffinger Straße verbindet. Der wird ebenfalls drei Meter breit sein und durch Straßenlaternen illuminiert. Derzeit stehen dort keine.

In diese Planungen bezieht die Stadt auch die Zufahrt zum Wanderparkplatz und zu den Kernschen Gärten südlich der Pfeffinger Straße ein. In der Weißdornstraße soll ebenfalls ein Geh- und Radweg entstehen, der bis zur neuen Querungshilfe geführt wird. Die anschließende Schotterfläche wird bei dieser Gelegenheit teilweise renaturiert.

Bis es so weit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Die Stadt hofft auf Landeszuschüsse aus dem Förderprogramm kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur (LGVFG). Den Förderantrag will sie 2021 stellen; zeitgleich entsteht die Ausbauplanung. Gebaut wird 2022.​​​​​​​​​​​​

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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