Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Albstadt Reseda Binder erweitert in Ebingen

Von
So wird der Erweiterungsbau von Reseda Binder in den Galgenwiesen, von Südosten aus betrachtet, aussehen. Rechts steht das Bestandsgebäude. Grafik: Büro Michael Sieber Foto: Schwarzwälder Bote

Die Firma Reseda Binder, Weltmarktführer in der Produktion von Paraffinwachsringen, baut auf ihrem Produktionsgelände im Ebinger Gewerbegebiet Galgenwiesen ein neues großes Versand- und Lagergebäude. Im April soll der Startschuss fallen.

Albstadt-Ebingen. Schon seit längerem droht Reseda Binder aus den Nähten zu platzen – im bestehenden Fabrikgebäude in den Galgenwiesen sind Produktion und Lager unter einem Dach vereint; aus purer Raumnot wird derzeit im Drei-Schichten-Betrieb gearbeitet, also rund um die Uhr.

Kein Wunder, das Reseda-Chef Siegfried Binder auf Abhilfe sinnt. Eine erste Planung sah einen Anbau an der Langseite des Bestandsgebäudes mit denselben Dimensionen vor, also eine Verdopplung von Grundfläche und Kubatur, aber sie scheiterte an den Erfordernissen des Brandschutzes – mit Paraffin ist, wenn es ums Thema Feuergefahr geht, nicht zu spaßen.

Aus diesem Grund wurde der Plan geändert; der Neubau, in dem Lager und Versand unterkommen, "dockt" jetzt nicht mehr seitlich an den Altbau an, sondern erstreckt sich, ausgehend von dessen Südende, parallel zur Erschließungsstraße "Galgenwiesen" nach Westen in Richtung Sigmaringer Straße – Alt- und Neubau bilden somit ein großes "L".

Die Arbeiten sollen im September beendet sein

Das neue Gebäude misst 49 mal 15 Meter, hat also eine Grundfläche von knapp 750 Quadratmetern – hinzu kommt ein 50 Quadratmeter großes Technikgebäude und eventuell ein Freilager. Vorläufig bleibt der Neubau eingeschossig; Siegfried Binder hält sich aber die Option offen, in einigen Jahren partiell aufzustocken und dann auch mit der Firmenverwaltung aus der Mazmann­straße in die Galgenwiesen umzuziehen.

Aber das ist Zukunftsmusik – jetzt muss erst einmal gebaut werden. Die Baugenehmigung liegt seit Ende Februar vor; Siegfried Binder hofft auf einen pünktlichen Baubeginn im April und auf einen zügigen Fortgang der Arbeiten –­im September soll das neue Haus bezugsfertig sein. Kosten wird es etwa zweieinhalb Millionen Euro.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.