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Albstadt Progymnasium im Übergangsquartier

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Aus einem ehemaligen Fabrikgebäude von Gollé-Haug ist ein brauchbares Schulgebäude für den Übergang geworden. Foto: Stapel

Albstadt-Tailfingen - 286 Schüler des Progymnasiums Tailfingen (PGT) sind zum Schuljahresbeginn in ein ehemaliges Fabrikgebäude der Firma Gollé-Haug in der Lammerbergstraße umgezogen. Und das kann sich sehen lassen – das zeigte der Tag der offenen Tür.

Eine finanzielle Hürde, die die Stadt Albstadt in den nächsten Jahren nehmen muss, ist die Komplettsanierung des Schulzentrums Lammerberg. Schüler und Lehrkräfte haben ihr neues vorübergehendes Zuhause nur ein paar hundert Meter weit weg. Aber entspricht das ehemalige Fabrikgebäude den Ansprüchen so vieler Schüler? "Ich hätte niemals damit gerechnet, dass es so schnell geht und so gut wird", erklärt Schulleiter Stephan Maulbetsch. Aus einem großen Raum sind jetzt 15 geworden. Dort werden die 286 Schüler, verteilt auf zwölf Klassen – von fünf bis zehn – künftig von 27 Lehrern unterrichtet, außer in Chemie, Biologie und Physik. Für diese Fächer kehren sie an ihr Stammhaus zurück: "Das hätte die Kapazitäten gesprengt und die Räume im Progymnasium wurden bereits saniert", meint Maulbetsch. Für den Sportunterricht geht es in die Zollernalbhalle oder in die Turnhalle des PGT.

"Wer hätte gedacht, dass alles so ohne Anlaufschwierigkeiten funktioniert – ich nicht", freut sich der Vertreter des Oberbürgermeisters, Friedrich Pommerencke. "Der Umbau, die Kosten – alles ist gelungen, und hier gibt es genug Platz. Besser geht’s nicht."­ Probleme sieht der Stadtrat in der Umsetzung und Schnelligkeit der Grundsanierung des PGT und der Lammerberg-Realschule, da das sehr teure Projekt rund 40 Millionen Euro koste; er vermutet, dass es noch deutlich mehr werden könnte. Der Handwerkermangel sei ein Problem für die zügige Umsetzung der Sanierung: "Wie soll man es ohne genügend Leute fertig stellen? Heute studieren alle, aber eigentlich sind es die Azubi und Arbeiter, die wir in den handwerklichen Berufen brauchen."

Maulbetsch sieht keine andere Möglichkeit, als schnell fertig zu werden, denn sollte das Projekt Ende 2022 nicht fertig sein, sei es möglich, die Fördergelder zu verlieren. "Es muss gehen." Das ehemalige Fabrikgebäude wird, nach grober Schätzung, für mindestens zwei Schuljahre das Zuhause der 286 Schüler sein.

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