Alles in Ordnung – das Bild entstand in der Sitzung des Gemeindewahlausschusses am Mittwoch und zeigt Marianne Roth (SPD) und Ralf Keppler (CDU) bei der Überprüfung von Klaus Konzelmanns Unterstützerunterschriften. Foto: Kistner

Gemeindewahlausschuss stellt Wählbarkeit von Klaus Konzelmann fest. Auch Stegmüller bleibt im Rennen.

Albstadt - Auf dem Stimmzettel für den zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl werden am 22. März drei Namen stehen: der von Amtsinhaber Jürgen Gneveckow, von Klaus Konzelmann, der es im ersten Wahlgang ohne offizielle Kandidatur auf 43,7 Prozent der Stimmen gebracht hatte, und von Reiner Stegmüller. Der hat am Sonntag 10,3 Prozent der Stimmen erzielt und den Achtungserfolg offenbar als Ermutigung verstanden, weiterzumachen, auch wenn er sich nicht zum Oberbürgermeister berufen fühlt. Gegenüber dem Schwarzwälder Boten erklärte er am Dienstag, es sei nicht seine Absicht, einem der anderen Kandidaten Stimmen zu überlassen – die Wahl zwischen Gneveckow und Konzelmann betrachte er als eine "zwischen Not und Elend".

Klaus Konzelmann ist seit Mittwochabend auch offiziell Bewerber ums Amt des Albstädter Oberbürgermeisters. Der Gemeindewahlausschuss stellte am Mittwochabend seine Wählbarkeit fest; die erforderlichen 50 Unterstützerunterschriften hat er auch vorgelegt. Außer ihm reichten keine neuen Kandidaten Bewerbungen ein; es bleibt also beim Dreikampf – der jetzt auch nominell einer ist.

Womöglich wird es noch einmal eine Kandidatenvorstellung geben – Konzelmann, der bei der ersten nicht dabei war, hatte sie nach dem ersten Wahlgang gefordert. Ob und falls ja, wann sie stattfindet, muss der Gemeinderat entscheiden; die erforderliche Ratssitzung haben am Dienstag die Freien Wähler und gestern auch die Sozialdemokraten beantragt. Zusammen haben die beiden Fraktionen 14 Mandate im Gremium; acht hätten genügt. Die Sitzung findet am Montag, 16. März, im Rathaus Albstadt statt und beginnt um 19 Uhr.

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