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Albstadt Neues Kaufland wird größer als gedacht

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Hier stand einmal der "Extra"-Baumarkt – jetzt führt Kaufland das Areal einer neuen Nutzung zu. Foto: Kistner

Albstadt-Ebingen - Anders als im Juni publik wurde, soll die Nutzfläche des neuen Kaufland in der Kientenstraße nicht 5100, sondern 5700 Quadratmeter groß werden – irgendjemandem war ein Rechenfehler unterlaufen. Der neue Bebauungsplan muss deshalb ein zweites Mal ausgelegt werden.

Die Supermarktkette Kaufland ersetzt ihre Filiale in der Kientenstraße durch eine größere und womöglich schönere – Platz dafür hat sie bereits durch den Abriss des benachbarten früheren "Extra"-Baumarkts geschaffen. Dem im Herbst 2019 gefassten Aufstellungsbeschluss für die erforderliche Bebauungsplanänderung hatte der Albstädter Gemeinderat im Juli den Auslegungsbeschluss folgen lassen. Doch der hat sich jetzt als Muster ohne Wert erwiesen – die Flächenangaben stimmten nicht, und deshalb muss die Auslegung wiederholt werden.

Darstellung von 2018 missverständlich?

Wie es dazu kam? Laut Angaben der Stadt war die Darstellung der einzelnen Flächen in der "raumordnerischen und städtebaulichen Auswirkungsanalyse" von 2018 missverständlich gewesen; im technischen Rathaus unterstellte man deshalb, dass die 600 Quadratmeter, die für Windfang, Mall und Rollsteige benötigt werden, in den 5100 Quadratmetern inbegriffen seien, die als gesamte Nutzfläche angenommen wurden. Das war aber nicht der Fall; die 5100 Quadratmeter sind die Netto-Nutzfläche, und die 600 müssen noch hinzugerechnet werden – macht zusammen 5700 Quadratmeter.

Zum Vergleich: Der bestehende Markt verfügt, alles inklusive, über 4100 Quadratmeter. Das gesamte von der Bebauungsplanänderung betroffene Gebiet misst 1,76 Hektar. Bereits im Juni hatte der Gemeinderat grünes Licht für die Auslegung des neuen Bebauungsplans gegeben; er ist in der Zwischenzeit nicht anderen Sinns geworden. Kritische Anmerkungen wurden aber gemacht.

Äußere Erscheinung und Eingang nicht unwichtig

Friedrich Rau, Stadtrat der Grünen und selbst Architekt, gab der Erwartung Ausdruck, dass das neue Entree des Markts attraktiver und einladender ausfallen werde als das alte – es wäre schön, meinte Rau, wenn Kaufland schon am Eingang einer gewissen Wertschätzung fürs seine Kundschaft Ausdruck verleihen und sie auf ansprechende Weise willkommen heißen könne, statt sie lediglich einzuschleusen. Auch die äußere Erscheinung des Gebäudes, so Rau, sei an einer so exponierten Stelle, der Pförtnerloge Albstadts, nicht unwichtig.

Ob die Stadt nicht in diesem Sinne auf das Unternehmen einwirken könne? Udo Hollauer, der Baubürgermeister, will es versuchen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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