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Albstadt Mobiler Blitzer blockiert Bürgersteig

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Einen denkbar schlechten Standort für einen Blitzer hat eine Firma gewählt - und damit den Gehweg blockiert. Foto: Privat

Albstadt-Tailfingen - Gehsteigparken will die Stadt Albstadt durch gezielte Kontrollen verhindern. Doch wie sehen die Konsequenzen aus, wenn Gegenstände auf einem Gehsteig stehen? Ein Blitzer zum Beispiel...

Vaterfreuden genießt ein junger Tailfinger seit einigen Wochen bei täglichen Spaziergängen mit seinem Sohn. Dabei hat er beobachtet, dass die Stadt ihre Ankündigung, das Parken auf Gehsteigen zu ahnden, tatsächlich wahr macht und verschärft kontrolliert, darunter auch in der Katharinenstraße, die auf einer der Routen des jungen Familienvaters liegt, wenn er mit seinem Nachwuchs im Kinderwagen unterwegs ist.

Blitzer "idiotisch" abgestellt

Allerdings war es dort kein parkendes Auto, das den beiden das Durchkommen auf dem Gehweg vermasselt hat, sondern ein Blitzer. Im Hinblick auf die angrenzende Schule und den Kindergarten sei es ja verständlich, dass in der Straße das Einhalten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit überwacht werde, betont der Tailfinger.

"Allerdings ist dieses Gefährt so idiotisch abgestellt, dass es mir nicht möglich ist, mit meinem Kinderwagen auf dem Gehweg vorbei zu kommen", moniert er. "Da immer wieder argumentiert wird, wie sehr die Blitzer zur Sicherheit beitragen sollen, erschließt sich mir hier nicht ganz der Sinn. Um am Fahrzeug vorbei zu kommen, muss ich nun also mit samt Kinderwagen auf die Straße ausweichen."

Hinzu komme das "groß angekündigte Ahnden der Falschparkerei, was für solche Fahrzeuge anscheinend ja nicht gilt", fügt er hinzu.

Firma stellt Gerät nur über Nacht ab

Von einer Anzeige verspricht sich der junge Mann nicht viel und betont: "Es wäre allerdings mehr als nett, wenn die Fahrer der Anhänger darauf achten würden, wenigstens so zu parken, dass ein Fußgänger, den man ja angeblich damit beschützen will, ungehindert vorbei kommen kann."

Hat die Stadt selbst den Blitzer dort abgestellt? Pressesprecherin Sarah Braun bringt - getreu Johann Wolfgang von Goethes letztem Wunsch - "mehr Licht" in die Sache: Zum einen sei es eine Fremdfirma, die im Auftrag der Stadt das Einhalten von Tempolimits überwache, und zum anderen sei die Katharinenstraße gar nicht der Standort des Blitzers gewesen.

Ein Mitarbeiter der Firma, welche den Blitzer für wochenweise Einsätze nach Albstadt transportiert, habe das schwere Gerät nur über Nacht dort abgestellt, es anderntags aber zu seinem wirklichen Einsatzort gebracht. Wo der ist? Wird natürlich nicht verraten. Eine Ermahnung an den Firmenmitarbeiter, mit dem Blitzer keine Fußgängerwege zu blockieren, schicke die Stadt natürlich heraus, betont Sarah Braun. Der junge Vater, der sich auch an die Stadt gewandt hatte, werde informiert - und kann künftig wieder ungebremst den Gehsteig nutzen.

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