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Albstadt Mehr als drei Millionen Euro aus Stuttgart und Berlin

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Saniert mit Hilfe von Bund und Land: die Obere Vorstadt in Ebingen Fotos: Stadt Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Ebingen. Die Sanierungsförderung in Ebingens "Westlicher Innenstadt" ist endgültig ausgelaufen; die Schlussbilanz von Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut fällt uneingeschränkt positiv aus: "Wohn- und Lebensqualität in der Innenstadt von Ebingen wurden durch die Städtebauförderung erheblich verbessert." Mit rund 3,37 Millionen Euro Finanzhilfen haben Bund und Land verschiedene Sanierungsprojekte gefördert, wobei der Bund 1,87 Millionen Euro beisteuerte und das Land 1,5 Millionen. Die Gesamtsumme, die in diesen Projekte steckt, war natürlich um ein Vielfaches höher: Im Schnitt, so das Wirtschaftsministerium, aktiviere jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro, die von kommunaler oder privater Seite investiert würden. "Wovon ganz besonders das heimische Handwerk profitiert", merkt Hoffmeis-ter-Kraut dazu an.

Die Sanierungsmaßnahmen in Ebingens westlicher Innenstadt waren eine direkte Folge des Tunnelbaus, der 2004 abgeschlossen wurde. Er entlastete die Ebinger Innenstadt weitgehend vom Durchgangsverkehr und ermöglichte es, die Verkehrsführung zu ändern und Teile der Innenstadt als Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche auszuweisen. Öffentliche Flächen wurden durch eine Neugestaltung aufgewertet, desgleichen die öffentliche Grünanlage an der Klarastraße, wo der Entenbrunnen in die Freifläche versetzt und mit Wasserumwälztechnik ausgestattet wurde und eine multifunktionale Freifläche mit Wiese und Spielbereich entstand. Der bauliche Bestand wurde teilweise modernisiert und neu geordnet; etliche private Hauseigentümer nutzten die Gelegenheit, ihre Gebäude mit Hilfe der Förderung zu modernisieren. Ein weiterer Förderschwerpunkt waren flankierende Maßnahmen zur Integrationsförderung und zur Bildung sozialer Partnerschaften – im Sanierungsgebiet wohnen überproportional viele Migranten sowie sozial benachteiligte und ältere Menschen. Im Rahmen der "Sozialen Stadt" wurden Modellprojekte mit Namen wie "Gemeinsam lernen und erleben" oder "Kultur und lokale Ökonomie" initiiert, und es wurde die Gesundheitswoche "GesinA" – "Gesundheit in Albstadt" – , die sich zwischenzeitlich als Messe "Gesundheitstage in Albstadt" etabliert hat, aus der Taufe gehoben. Nach dem Abschluss dieser städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme gibt es in Albstadt noch zwei vom Land geförderte Sanierungsgebiete. Das eine ist die "Südliche Innenstadt" von Tailfingen, das andere die Truchtelfinger Ortsmitte.

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