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Albstadt Manege frei für Feuerwehrmann Sam

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Feuerwehrmann Sam, seine Kollegen und ein ratloser Zirkusdirektor unterhielten im Thalia die jüngsten Besucher – und die älteren auch. Fotos: Weiger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Zirkuszelt brennt! Was nun? Zum Glück ist Feuerwehrmann Sam zu Gast im ausverkauften Thalia und eilt mit seinem Team sofort zur Hilfe.

Albstadt-Tailfingen. "Alarm, es kommt ein Notruf an..." Aus vielen Kehlen erklingt im Thalia-Theater die Titelmelodie der bekannten Kinderserie. Keine Frage: Für Kindergarten- und Grundschulkinder ist Sam, der pfiffige Feuerwehrmann, ein Held. Er ist in dem walisischen Städtchen Pontypandy immer zur Stelle, wenn es brennt, manchmal ganz sprichwörtlich. Sam hilft aber auch Katzen aus hohen Bäumen, findet verloren gegangene Kinder oder pumpt Hochwasser ab.

Im Thalia rettet er sogar einen Zirkus vor dem Ruin – Manege frei für Feuerwehrmann Sam! Denn immer, wenn in Pontypandy etwas schiefgeht, hat Vorzeige-Tollpatsch Norman Price seine Hände im Spiel.

Inszeniert hatte den rasanten Feuerwehr-Spaß für die ganze Familie das "Theater auf Tour", ein in Albstadt lieb gewonnener Gast, der sich auf Aufführungen für die Jüngsten spezialisiert hat.

Das Albstädter Publikum war verzückt davon, wie sensibel sich die Darmstädter dem Stoff angenommen hatten. Pfiffige Wende- und Drehkulissen ließen sich sekundenschnell umbauen, so dass kaum Wartezeit aufkam – immerhin war das Stück für Kinder ab drei Jahren geeignet. Die fröhliche Bühnenshow bestach durch fetzige Hits, so dass es die Kinder nicht lange auf den Sitzen hielt. Ausgelassen tanzten sie vor der Bühne.

Das Schönste aber war, dass Sam, sein zerstreuter Kollege Elvis und Hauptmann Steele genauso aussahen wie im Fernsehen: dank überdimensionaler Masken. Was den Kindern immensen Wiedererkennungswert bot, stellte die Schauspieler freilich vor größte Herausforderungen. Die Mimik als Mittel des Ausdrucks fiel, das liegt auf der Hand, ersatzlos weg. Doch die Crew machte das durch ihr akzentuiertes Spiel, viele Gesten und Bewegungen wett – eine Höchstleistung der Akteure, zumal viele Texte via Tonspur eingespielt werden mussten.

Logistisch eine Meisterleistung

Da die maskenlosen Schauspieler, etwa der Zirkusdirektor und die Akrobatinnen, aber live sprachen und sangen, geriet das Stück zur logistischen Meisterleistung aus perfekt studierten Einsätzen. Ein Lob verdient ferner die Ton-, Licht- und Bühnentechnik: Raffinierte Effekte sorgten, wohl dosiert eingesetzt, stets für die richtige Stimmung. Schön war, dass es für die jungen Besucher, quasi nebenher, wertvolle Tipps zur Brandverhütung und zum richtigen Verhalten im Notfall gab.

Das Darmstädter "Theater auf Tour" hat Jung und Alt einen wundervollen Mittag beschert. Ein Dank, das betonten viele Eltern, gebührt aber auch der Stadt Albstadt, die in ihrem Kulturjournal stets Platz für Kinderaufführungen bereithält, noch dazu mit familienfreundlichen Preisen. Wer im Thalia die leuchtenden Kinderaugen nach der Aufführung gesehen hat, weiß, dass sich diese besondere Form der Nachwuchsarbeit lohnt.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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