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Albstadt Mäuse: Kindergarten zieht in Ausweichquartier

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Die Kita Alfred Haux wird noch untersucht. Noch steht nicht fest, ob sie saniert oder abgerissen wird. Foto: Archiv

Albstadt-Ebingen - Weil Mäuse im Alfred-Haux-Kindergarten entdeckt wurden, werden die Kinder im Kindergarten Friedenskirche betreut. Doch dort ist es zu eng, weswegen Anfang Oktober der Umzug in die Gartenstraße erfolgt. Wie lange die Kinder dort bleiben ist ungewiss – zu lange, wie die Eltern befürchten.

In den Ferien wurden bei Umbauarbeiten Mäuse im Alfred-Haux-Kindergarten in der Leipziger Straße in der Ebinger Weststadt entdeckt. Daraufhin wurde der Betrieb in den Kindergarten Friedenskirche verlagert.

Doch dort ist es mit den zusätzlichen Kindern zu eng, weshalb die Alfred-Haux-Kindergartenkinder zum 4. Oktober in die städtische Kindertageseinrichtung in der Gartenstraße übersiedeln werden. Wie lange sie dann dort bleiben, hängt davon ab, was mit ihrem ursprünglichen Kindergarten passiert, ob das Gebäude saniert werden kann oder abgerissen und neu gebaut werden muss.

Dazu laufen momentan Untersuchungen der Sachverständigen. Bis wann dazu Erkenntnisse vorliegen, ist noch ungewiss. "Die Architekten sind dran, und wir rechnen mit Ergebnissen in den kommenden Wochen", sagte Jo Triller, Amtsleiter für Familie, Bildung, Sport und Soziales bei der Stadtverwaltung, auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten. Die Untersuchungen seien aufgrund der Bausubstanz schwierig, er rechne jedoch damit, dass im Oktober Näheres bekannt sei. Dann geht das Verfahren jedoch zunächst in die nichtöffentlichen Beratungen, bevor bekannt gegeben wird, wie es weitergeht.

Die Eltern der Kinder sind aufgrund der vagen Zeitangaben verunsichert. Die momentane Situation in der Friedenskirche sei "eine Katastrophe" berichten sie gegenüber dem Schwarzwälder Boten. Sie sind froh, dass die Räume in der Gartenstraße größer sei, doch die Kinder würden ihren alten Kindergarten vermissen.

Besonders Schade finden es die Elter, dass es in der neuen Einrichtung in der Gartenstraße im Gegensatz zum Alfred-Haux-Kindergarten keinen Garten gebe. Dreimal hätte man ihnen bereits zugesagt, dass sie erfahren, wie es mit ihrem alten Kindergarten weitergeht, weshalb sie sich vertröstet fühlen. Ende November wurden ihnen jetzt erneut zugesagt, dass sie den Fahrplan erfahren.

"Wir wollen niemanden schlecht machen, aber wir haben Angst, das sich das Ganze zu lange hinauszögert", betonen sie. Sie wünschen sich ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten, mit allen Eltern, der Stadt und der evangelischen Kirchengemeinde als Trägerin.

Rund 60 Kinder sind bislang im Alfred-Haux-Kindergarten betreut worden. Zusätzlich war eine Kinderkrippe mit zusätzlichen 20 Kindern geplant – was sich jetzt zerschlagen hat. Mittlerweile seien auch schon Kinder aus dem Kindergarten abgemeldet worden, berichten die Elternvertreter. Manche Kinder würden morgens weinend kommen und fragen: "Wann dürfen wir wieder in unseren alten Kindi?"Diesen Frei tag, 29. September, können sich Eltern bei einem "Tag der offenen Tür" einen Eindruck vom Kindergarten in der Gartenstraße verschaffen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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