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Albstadt Land belohnt Groz-Beckert

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Groz-Beckert ist eines von 51 Unternehmen, die in diesem Jahr vom Land Baden-Württemberg als "Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz" ausgezeichnet werden.

Albstadt/Waldshut-Tiengen. Das Land vergibt dieses Prädikat an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auf besondere Weise bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen. Diese können von Hilfsorganisationen oder Kommunen für die Auszeichnung vorgeschlagen werden; im Falle von Groz-Beckert hatte der Kreisverband Zollernalb des Roten Kreuzes (DRK) die Initiative ergriffen. Er wies das Innenministerium, dem die Prüfung der Empfehlungen und die Auswahl der Preisträger obliegt, darauf hin, dass der Albstädter Nadelhersteller in der Hochphase der Coronapandemie mehrere Wochen lang etliche ehrenamtliche Helfer bei voller Bezahlung freigestellt hatte, damit sie ihren ehrenamtlichen Aufgaben in verschiedenen Hilfsorganisationen nachkommen konnten.

Coronabedingt erfolgt die Preisverleihung in diesem Jahr in drei Tranchen. Die erste der drei Feiern hat am 11. September in Waldshut-Tiengen stattgefunden; Groz-Beckert ist eines der 22 Unternehmen, die dort von Landesinnenminister Thomas Strobel ausgezeichnet wurden. In seiner Festrede verwies Strobel darauf, dass Brände, Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen und sonstige Schadens- und Schutzsituationen ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kaum zu bewältigen wären. In Baden-Württemberg würden mehr als 90 Prozent aller Einsätze von ehrenamtlichen Helfern geschultert. Das sei nur möglich, weil es Arbeitgeber gebe, die bereit seien, ihre ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter jederzeit in den Einsatz ziehen zu lassen. "Das ist keine Selbstverständlichkeit", erklärte Strobel.

In Empfang nahm die Auszeichnung Markus Settegast. Sein Haus, erklärte das Mitglied der Geschäftsführung von Groz-Beckert, zähle die Bereitschaft, sich gesellschaftlich zu engagieren, zu seinen Grundwerten und seiner Verantwortung als Unternehmen. "Daher stand damals schnell fest, dass wir die betroffenen Mitarbeiter freistellen werden, damit sie in dieser kritischen Situation ihr Ehrenamt uneingeschränkt ausüben können."

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