"Chance Denkmal: Erinnern, erhalten, Neues entdecken": Unter diesem Motto stand ein Tag des offenen Denkmals, der auch in Albstadt und seinem Umland anders war als frühere. Vieles war eben nicht offen, sondern blieb coronabedingt geschlossen – und wo sich die Türen öffneten, da dominierten die Schutzmasken das Bild. Im Stauffenberg-Schloss in Lautlingen bot Ursula Eppler Führungen durch die historische Musikaliensammlung ihres Vaters Martin Jehle und die Gedenkausstellung für die Männer des 20. Juli an (rechts), im Onstmettinger Kasten und im "Haus der 1000 Waagen" brachten Fritz Brenner und Rudi Keinath ihren Gästen das Vermächtnis des Mechanikerpfarrrers Philipp-Matthäus Hahn und die Errungenschaften der feinmechanischen Industrie im Talgang nah, und in Nusplingen bot der Förderverein "Alte Friedhofskirche Sankt Peter und Paul" zu jeder vollen Stunde kunsthistorische und bautechnische Führungen an (links). Die Besucher bestaunten die Wandmalereien, den spätgotischen Altarschrein, die prächtige barocke Kassettendecke und den hölzernen Glockenstuhl – die Lagerung der Glocken, führten Wilhelm Kleiner und Herbert Schäfer vom Förderverein aus, gehe aufs Universalgenie Leonardo da Vinci zurück. Fotos: Weiger/Kistner