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Albstadt Im Baskenland erforschen HWS-Schüler auch ihre eigene Geschichte

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Viele neue Eindrücke hat den HWS-Schülern ihr Besuch im baskischen Eibar gebracht. Foto: Schwarzwälder-Bote

Albstadt-Ebingen. Ganz weit über den heimischen Tellerrand, nämlich ins Baskenland, haben die Schüler der Hauswirtschaftlich-Sozialpädagogischen Schule Albstadt (HWS) im Rahmen des fünften Schüleraustauschs der Eingangsklassen der drei Gymnasien (EG, BTG und SG) mit der "IES UNI" in Eibar im spanischen Baskenland geblickt.

Bereits im April hatten die Basken die HWS sowie die Stadt Albstadt samt ihrem Umland kennengelernt. Im Sport- und Englischunterricht sowie bei Ausflügen nach Sigmaringen, Tübingen und Friedrichshafen nahmen sie die Gelegenheit wahr, am Leben und Alltag ihrer Austauschpartner teilzuhaben. Nun war es Zeit zum Gegenbesuch – auch mit dem Ziel, erste Spanischkenntnisse zu erproben und zu verbessern, den eigenen Horizont zu erweitern und neu geschlossene Freundschaften zu festigen. 21 Schüler und zwei Begleitlehrer brachen ins Baskenland auf und erlebten eine sehr interessante Woche. Schon auf der Fahrt vom Flughafen Bilbao nach Eibar sammelten die Albstädter erste Eindrücke vom Baskenland und seiner schönen Landschaft. Bei der Ankunft an der Partnerschule war die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten groß – und der Appetit auch: Der Gegenbesuch begann mit einem gemeinsamen Essen in der Mensa.

Das Programm, das die baskischen Lehrer zusammengestellt hatten, gab den deutschen Schülern informative und erlebnisreiche Einblicke in die baskische Kultur und die schönen Regionen Gipuzkoa und Bizkaia. Auf dem Besuchsprogramm stehen traditionell das Waffenmuseum und das Stadtarchiv im Rathaus der Stadt Eibar – die Schülern sollen etwas über die Geschichte der Stadt und ihre wirtschaftliche und industrielle Entwicklung erfahren. In Gernika – auf Spanisch Guernica – wurden die Gäste auch mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert – die Stadt wurde 1937 durch einen Luftangriff der deutschen "Legion Condor" zerstört. Im Museum Euskal Herria und im Parlament des Baskenlandes bekamen sie vor Augen geführt, welche Bedeutung für die Basken ihre Sprache und Traditionen haben.

Auf einer Wanderung auf der "Flysch"-Route, einer spektakulären geologischen Formation, legten die Schüler und ihre Austauschpartnern ein Stück des Jakobswegs vor der herrlichen Kulisse der Biskaia zurück. Weitere Ausflugsziele waren die Kathedrale von Vitoria, San Sebastian, San Juan de Gaztelugatxe und Bilbao.

Fazit: Die jungen Albstädter haben bereichernde Erfahrungen gemacht. Ein besonderer Höhepunkt: der Besuch des Erstliga-Fußballspiels SD Eibar gegen Deportivo La Coruña, zu dem der Bürgermeister die Schüler persönlich eingeladen hatte.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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