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Albstadt Hochhaus auf Stiegel: Insolvenzverfahren gegen Schmitt ist eröffnet

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Im Hochhaus in der Heubergstraße läuft seit Monaten die Heizung nicht mehr. Foto: dpa

Albstadt/Sigmaringen - Das Insolvenzverfahren über das Vermögen von Markus Schmitt aus Sigmaringen, Mitbesitzer des Hochhauses auf Stiegel, in dem die Ölheizung nicht läuft, ist eröffnet worden. Das teilt der vorläufige Insolvenzverwalter, die Rechtsanwaltskanzlei Schleich & Kollegen aus Villingen-Schwenningen, mit.

Rechtsanwalt Thorsten Schleich wird nun kurzfristig Wertgutachten einholen, die "im (Mit-)Eigentum" von Markus Schmitt stehen, wie es in einer Pressemmitteilung heißt, um sich ein umfassendes Bild über dessen tatsächliche Vermögensverhältnisse zu verschaffen.

Zu den Immobilien, an denen Schmitt Mitbesitzer ist, gehört das Hochhaus in der Heubergstraße, dessen Heizungsanlage – von einer kurzen Unterbrechung abgesehen – seit Ende Oktober 2013 nicht in Betrieb ist. Einige Mieter, die vom Albstädter Rechtsanwalt Adolf Hünermund vertreten werden, zahlen derzeit ihre Miete auf ein Anderkonto ein.

Schmitt, der das Hochhaus zusammen mit seiner Frau besitzt, gibt an, dass inzwischen Mietrückstände über mehr als 120.000 Euro aufgelaufen seien. Weil die Insolvenzmasse über keine liquide Mittel verfüge, bemühe sich Schleich in Abstimmung mit den beteiligten Sicherungsgläubigern und den betroffenen Mietern um eine Wiederinbetriebnahme der Heizungsanlage. Diese war laut Schmitt defekt gewesen.

Nach der Reparatur im Januar war jedoch das Heizöl ausgegangen. Schmitt gibt an, dass im vergangenen Herbst mehrere Tausend Liter geliefert worden seien und glaubt an einen Heizöldiebstahl. Hünermund und seine Mandanten halten dies für einen Vorwand.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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