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Albstadt "Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht"

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Wurde vor einem Vierteljahrhundert zum Priester geweiht: Dekan Anton Bock. Foto: Djokic Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rahmen des Gottesdienstes zum Tag des Täufers Johannes hat Dekan Anton Bock in der katholischen Gemeinde St. Elisabeth in Tailfingen sein Priesterjubiläum gefeiert.

Albstadt-Tailfingen. Vor 25 Jahren, am 19. Juni 1993, war Bock in der Abteikirche des Klosters Neresheim von Kardinal Walter Kasper zum Priester geweiht worden. "Habt Vertrauen, fürchtet euch nicht", war damals sein Aphorismus und Leitspruch. Den längsten Teil seines Weges hat er in der Kirchengemeinde St. Elisabeth zurückgelegt; sein silbernes Priesterjubiläum hat er nun am Tag des Täufers Johannes gefeiert. Darin gab er, der zu seiner Studienzeit Sprecher seines Kurses gewesen war, der Hoffnung Ausdruck, der Tag seines Jubiläums möge nicht nur die Hälfte des Jahres, sondern auch die Hälfte seiner Amtszeit markieren: "Wenn Gott mir die Kraft und die Gesundheit gibt, dann möchte ich noch weitere 25 Jahre hier arbeiten", erklärte er.

Zum Jubiläumsgottesdienst waren nicht nur Mitglieder beider Kirchengemeinden, etliche Amtsbrüder Bocks und seine Familie erschienen; auch Gäste aus der Umgebung und die italienische Gemeinde feierten mit. Das Vaterunser war wurde sowohl auf Deutsch als auch – von Nunzia Di Liberti – auf Italienisch gebetet. Der Jubilar zelebrierte den Festgottesdienst an der Seite seines Pastoralteams, bestehend aus Pfarrvikar Arthur Kaweesa, Diakon Michael Weimer, Pater Rinson Paul und Diakon Fabian Ploneczka. In seiner Predigt rief er die Gemeinde dazu auf, am Tag, an dem die Sonne am längsten scheint, genauer hinzuschauen und sich zu fragen, ob man mit dem, was man in der ersten Jahreshälfte war und tat, mit all seinen Stärken und Schwächen ein Wegbegleiter von Jesus gewesen sei. Für Anton Bock ist die jetzt erreichte Jahresmitte der richtige Zeitpunkt, um neu auf Gott zu setzen.

Neben Gesang, Gebet und Lesungen aus der Bibel waren auch persönliche Worte zu hören. Gerhard Buck, der zweite Vorsitzende der Kirchengemeinde St. Elisabeth, wandte sich direkt an Anton Bock und dankte ihm für sein Engagement und seine Initiative. Er berichtete auch von den Renovierungsarbeiten im Kirchengebäude, die zum Teil bereits abgeschlossen seien, und schilderte, wie dieses Projekt dank der Hilfe des Pfarrherrn Gestalt angenommen habe.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Orgel, dem Kirchenchor und auch von der Stadtkapelle Tailfingen. Auch außerhalb der Kirche, beim Stehempfang unter dem Kastanienbaum, ertönte Musik. Neben einer großen Auswahl an Getränken und Leckereien bekam die Festgemeinde Lieder des Kirchenchors und der italienischen Gemeinde geboten.

Auf die Frage, ob er alles erneut so tun würde, wenn er noch einmal von vorn anfangen dürfte, antwortete Pfarrer Bock mit Ja – obwohl sich vieles verändert habe. Er sei froh und dankbar, den Priesterberuf erwählt zu haben – so könne er Menschen, Jung und Alt, auf ihrem Weg begleiten, egal, ob sie durch gute oder schlechte Zeiten gehen. Auch wenn es ab und zu holprig gewesen sei, für ihn sei das Priesteramt das schönste, das er hätte wählen können. Und: "Ich bin auch froh, dass ich mich damals dafür entschieden habe, auf die raue Alb zu kommen."

 

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

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