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Albstadt Großer Andrang bei Radbörse

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Vor allem die Kinder freuten sich über ein neues (oder vielleicht das erste?) Fahrrad. Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Tailfingen - Für den Frühling wollen sich scheinbar viele mit einem neuen Zweirad eindecken: Bei der Radbörse der RSG Zollernalb in der Zollernalbhalle hat großer Besucherandrang geherrscht. Im Angebot waren mehr als 1000 Fahrräder aller Art.

Das Wetter muss freilich noch besser werden, um ohne zu frösteln auf dem Fahrrad fahren zu können. Doch die Besucher, die am Samstag bei der 37. Radbörse der RSG Zollernalb ein neues Fahrrad suchten, sind zuversichtlich, dieses auch bald benutzen zu können.

"Seit Jahren hatten wir freitags keinen solchen Ansturm mehr, abends waren schon 600 Räder in der Halle", erzählte Organisator Dirk Schulzke von der Anlieferung der Räder, die am Folgetag einen neuen Besitzer finden sollten.

Schon vor Beginn der Annahme standen die Anlieferer mit ihren gebrauchten Räder in der circa 100 Meter langen Schlange bis zum Foyer, wo die Annahme der Räder und weiteren Fahrradartikel sowie die Registrierung der Verkäufer erfolgte.

Digitales System löst Papierkram ab

In den vorigen Jahren bedeutete die Fahrzeugannahme viel Papierkram. In diesem Jahr wurde dieser erstmals digital erledigt; auf Anhieb habe alles funktioniert, wie Dirk Schulzke erklärte. "Das Fahrrad ist auf Knopfdruck verkaufsbereit."

Die Helfer gaben die Daten des Verkäufers und des Fahrrades in den Computer ein, umgehend wurde das Typenschild gedruckt und am Fahrrad befestigt.

Auch am Samstag, dem eigentlichen Verkaufstag, riss die Anlieferung ausgedienter Fahrräder nicht ab. Mit Öffnung des Verkaufs begann der Besucheransturm von Neuem –­ nur wollten diese Besucher statt verkaufen kaufen. Am Morgen gab es kaum ein Durchkommen zwischen den Fahrrädern, sind doch morgens noch die tollsten Fahrräder verfügbar. Das Sortiment deckt nahezu jede Art an Fahrrad ab: Neben Alltagsfahrrädern, Mountain- und Downhillbikes sowie Kinderfahrrädern gab es auch einige E-Bikes. In den vergangenen Jahren wurde das Fahrrad mit Hilfsmotor immer beliebter; bei der Börse waren rund 80 solcher Räder im Angebot.

Groß war auch die Nachfrage nach Kinderfahrrädern, da deren Fahrer schnell aus ihren Modellen herauswachsen. Doch auch der Vereins-Nachwuchs profitierte. Zehn Prozent jedes Verkaufspreises kommt der Nachwuchsarbeit der RSG zugute. Dass die Provision dort gut angelegt ist, zeigten die RSG-Kinder bei einem Paletten-Parcours.

Rund 100 Helfer der Radsportgemeinschaft sorgten an beiden Tagen für einen reibungslosen Ablauf und stellten ihr Fachwissen zur Verfügung. Damit jeder das passende Fahrrad findet, berieten die RSG-Mitglieder an einem Service-Point, auf der Teststrecke im Außenbereich konnten potenzielle Käufer eine Testrunde mit dem alten-neuen Fahrrad drehen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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