Erster Bürgermeister Anton Reger, Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow und Baubürgermeister Udo Hollauer sind das neue Triumvirat im Rathaus Albstadt. Zur Vereidigung brachte Hollauer seine Frau Giuseppina und Tochter Giada-Dalila mit. Foto: Eyrich

Triumvirat wieder komplett. Udo Hollauer als neuer Baubürgermeister vereidigt.

Albstadt - Seit Donnerstag hat Albstadt einen neuen Ersten Bürgermeister. Und mit dem künftigen Baubürgermeister ist das Triumvirat an der Spitze der drei städtischen Dezernate wieder vollständig.

 

»Eine Ära ging zu Ende – jetzt beginnt eine neue«, so kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow gestern die kleine Zeremonie in seinem Besprechungszimmer, wo er Finanzdezernent Anton Reger die Ernennungsurkunde zum Ersten Bürgermeister überreichte und Udo Hollauer den Amtseid als neuer Baubürgermeister abnahm.

Zwar tritt Hollauer erst zum 1. Februar seinen Dienst an, wird aber bis dahin an einem Tag pro Woche bereits im Technischen Rathaus in Tailfingen sein – um sich einzuarbeiten.
»Ich bin froh und stolz, dass wir es hingekriegt haben«, sagte Gneveckow über den raschen Wechsel nach dem Abschied von Baubürgermeister Rainer Mänder, der in seinem letzten Amtsjahr auch das Amt des Ersten Bürgermeisters bekleidet hatte. »Die Vorzeichen sind gut, und wir werden gute Arbeit miteinander leisten.«

»Zusammenarbeit war bisher sehr gut«

Für Anton Reger, der zum 1. Januar 2011 gewählt worden war, bedeutet die Ernennung zum Ersten Beigeordneten elf Monate später eine Verlängerung seiner Legislaturperiode: Erst ab jetzt zählen die acht Jahre bis zu seiner Wiederwahl. »Die Zusammenarbeit bisher war sehr gut«, sagt Reger. »Vor allem mit Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow.« Er habe sich gut eingelebt, viele Menschen und ein breites Aufgabenfeld kennengelernt.

Seinen künftigen Kollegen Hollauer, der sich »riesig« auf sein Amt freut, kennt Reger indes schon: Als Finanzdezernent im Sigmaringer Landratsamt habe er mehrfach mit dem bisherigen Meßkircher Stadtbaumeister zu tun gehabt – »nur hatten wir dabei andere Hüte auf«.

»Ich will nichts nachmachen, sondern einen eigenen Weg finden«, versprach Hollauer, auf den viele Aufgaben, vor allen in Tailfingen, warten. Zur Zeremonie ins Rathaus mitgebracht hatte Hollauer seine Frau Giuseppina und seine Tochter Giada-Dalila, die das ganze Prozedere mit etwas kritischem, misstrauischem Blick verfolgte – schließlich wird ihr Papa nicht alle Tage vereidigt.