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Albstadt Gemeinsam für den Einzelhandel

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Ortstermin: Erwin Feucht und Manuela Früholz vor dem Ebinger KräuterkastenFoto: Feil Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Ebingen. Der Landtagskandidat des Bündnis 90/ Die Grünen, Erwin Feucht, hat sich in Albstadt ein Bild von der Stimmung im örtlichen Handel gemacht. Mit Manuela Früholz, der Vorstandssprecherin des HGV Ebingen, zog er durch die Ebinger Innenstadt; Susanne Feil von der Gemeinderatsfraktion der Grünen begleitete die Beiden dabei. Die Fraktion, so Feil, betrachte die Weiterentwicklung der Ebinger Innenstadt als wichtigste Aufgabe, welche Albstadts Kommunalpolitik in naher Zukunft in Angriff nehmen müsse.

Im HGV sind rund 70 Ebinger Handelsbetriebe organisiert; sein Tailfinger Pendant ist der dortige GHV, und neuerdings macht auch die neu gegründete "Städtleinitiative Ebingen" auf sich aufmerksam. Den drei Gesprächspartnern war es wichtig, dass gerade jetzt, wo Corona bestehende Probleme des örtlichen Handels noch verschärft, dieser und die Kommunalpolitik gemeinsam an einem Strang ziehen. Manuela Früholz betonte die Dringlichkeit, dem Leerstand zu begegnen und die Leute wieder in die Stadt zu locken. Man müsse an der Wohnqualität in der Innenstadt arbeiten, aber auch an daran, Handelsmagneten und attraktive Geschäfte für das Zentrum zu gewinnen. Neue Handels- und Gewerbegebiete wie Hirnau in der Peripherie zu etablieren, hält Früholz daher für den falschen Weg.

Erwin Feucht war sehr angetan vom Hufeisen und dessen augenscheinlichem Potenzial als Wohn- und Geschäftsviertel mit Flair. "So etwas haben wir in Balingen nicht", sagte er – den Albstädtern würde mehr Selbstbewusstsein gut zu Gesicht stehen. Die Ebinger Innenstadt, befanden die beiden Grünen, benötige kreative Ideen, eine neue Erlebnis- und Aufenthaltsqualität – und, damit verbunden, eine Aufwertung von zentralen Flächen wie zum Beispiel dem Bürgerturmplatz. "Unsere Innenstädte sollen in Zukunft generationengerecht, lebenswert, vielfältig und klimagerecht sein. Eine qualitativ hochwertige Innenverdichtung, die attraktiv für Familien ist, kann die Ausweisung von Neubaugebieten überflüssig machen und auch Kaufkraft in die Städte bringen", kommentierte Feucht.

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