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Albstadt Gemeinsam aktiv für "Starke Pfoten"

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Stephanie Stark hat nicht nur ein Herz für ihren Hund Ricco, sondern für alle Tiere. Foto: Stark

Albstadt-Lautlingen - Um Tieren in Not zu helfen, dafür braucht Stephanie Stark aus Lautlingen keine besondere Motivation. Es liegt ihr im Blut. Nun hat die 25-Jährige die Initiative "Starke Pfoten" gegründet, mit der sie Sach- und Geldspenden für Tierprojekte sammelt.

Wann genau das alles angefangen hat, kann Stephanie Stark nicht sagen. "Ich bin mit Tieren groß geworden und habe als Kind schon mein Taschengeld ans Tierheim gespendet", erklärt die 25-Jährige. "Tiere in Not gehen mir einfach ans Herz, da möchte ich etwas tun."

Vor zwei Jahren hat sie angefangen über Instagram und Facebook in ihrem Bekanntenkreis zu Aktionen für den Tierschutz aufzurufen. Ihre erste Aktion war zu Silvester; sie animierte die Menschen dazu, im Sinne des Tierschutzes auf Böller und Raketen zu verzichten und das Geld stattdessen den Tieren zu spenden, die durch die Böllerei sonst nur verängstigt werden. Mit Erfolg – rund 600 Euro und ein Transporter voller Sach- und Futterspenden für das Tierheim in Tübingen sind zusammengekommen. Ähnliche Ergebnisse hat sie bei den Folgeaktionen erzielt, welche sie fortan unter dem Namen "Starke Pfoten" fortführt.

Stephanie Stark, die selbst Frauchen von Hund Ricco und den beiden Kaninchen Milo und Lenny ist, steht in ständiger Verbindung mit Tierhilfen in der Region. "Wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird, starte ich eine Aktion", erklärt sie.

Die Organisationen, die unterstützt werden, schaut sie sich dabei ganz genau an. Wichtig ist ihr vor allem Transparenz – "die Leute sollen wissen, dass ihre Spenden am Ziel gebraucht werden und gut ankommen", so die Tierliebhaberin. Vom Start der Aktion bis zur Spendenübergabe wird alles mit Fotos und Videos dokumentiert, die sie dann in den Social-Media-Auftritten von "Starke Pfoten" postet. Dass Stark die Sachspenden und den Geldscheck persönlich übergibt – für sie eine Selbstverständlichkeit.

Längst helfen ihr nicht nur eigene Freunde und Bekannte

Zwischen dem ersten Aufruf und der Spendenübergabe vergehen meist ein bis zwei Monate. Zwischendurch gibt es viel Organisatorisches zu erledigen. Stark informiert auf den Social-Media-Kanälen immer wieder über den aktuellen Spendenstand. Während Geldspenden auf einem Konto gesammelt werden und via Scheck ihrer Bestimmung übergeben werden, sammelt Stark die Sachspenden selbst ein. "Da kann es schon mal vorkommen, dass ich einen ganzen Tag im ganzen Zollernalbkreis umherfahre und ausgediente Leinen, Näpfe und Spielzeug für Katzen und Hunde einsammele", erklärt sie. Während sie bei der ersten Aktion hauptsächlich Menschen aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zum Tierschutz animierte, erreicht sie mittlerweile auch viele Menschen, die unbekannterweise helfen wollen –­ diese sind mittlerweile in der Überzahl, was Stark in ihrer Mission bestätigt.

Für die Zukunft von "Starke Pfoten" hat die Lautlingerin viele Pläne. Die Vereinsgründung stand kurz bevor, auch die gemeinsamen Gassirunden zum Austausch von Hundebesitzern müssen coronabedingt nun erst einmal ruhen. Die Spendenaktionen hingegen gehen weiter, schließlich macht die Krise auch den Tierheimen zu schaffen, was schließlich auch deren temporäre Bewohner zu spüren bekommen. "Tierheime brauchen konstant Geld. Mit Futter- und Geldspenden kann man in solchen Zeiten immer etwas bewirken", erklärt sie. Deswegen hat Stephanie Stark sich für die aktuelle "Starke-Pfoten-Aktion" wieder einmal die Tierheime in der Region ausgesucht. Vorab hat sie sich informiert, was derzeit am dringendsten gebraucht wird: Trocken- und Nassfutter für Hund, Katze, Kaninchen und Meerschweinchen.

Weitere Informationen: www.facebook.com/Starke-Pfoten oder starke.pfoten auf Instagram.

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