Blick aufs Handy: Auch über Apps kann man gemobbt werden. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Cybermobbing: Angriffe sollte man nicht auf sich sitzen lassen

Unter Mobben versteht man nicht nur Streit oder einander sticheln. Meistens beginnt es mit einer Kleinigkeit wie zum Beispiel, dass hinter dem Rücken über jemanden geredet oder derjenige beleidigt wird. Dies geschieht oft in der Gruppe, die Angriffe nehmen zu.

Beim Cybermobbing finden diese Angriffe über das Internet und meistens über Apps – wie WhatsApp – statt. Da wir teilweise auch schon auf diese Art beleidigt wurden, wissen wir, wie schlecht man sich dabei fühlt. Es ist verletzend, wenn man wegen seines Aussehens und seiner Herkunft beschimpft wird oder Gerüchte verbreitet werden.

Nicht jeder Mensch empfindet gleich. Was für den einen noch witzig ist, kann jemand anderen stark verletzen. Auch Fotos, die ohne Einverständnis als "Scherzbilder" verschickt werden, können peinlich und kränkend sein. Das Schlimme ist, dass Texte und Bilder, die einmal online gestellt werden, sich kaum noch entfernen lassen.

Da Mobbing und Cybermobbing jeden treffen können, wollen wir mit diesem Bericht auf das Problem aufmerksam machen. Unser Tipp: Wenn ihr gemobbt werden, dann behaltet es nicht für euch. Sprecht mit Freunden, Eltern, Lehrern, Schulsozialarbeitern und der Schulleitung darüber. Gegen Cybermobbing muss man etwas tun: So kann man bei WhatsApp die Nummer oder den Kontakt sperren, man kann den Täter, falls er bekannt ist, auffordern, Fotos zu löschen und notfalls Beleidigungen und Bilder der Polizei zeigen.

  Die Autorinnen sind Schülerinnen der achten Klasse der Hohenbergschule Ebingen.