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Albstadt Funkenflug beim Jubiläumskonzert des Liederkranzes

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Albstadt-Onstmettingen. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, aber zum sprichwörtlichen Funkenflug kam es erst, als die beiden 19 waren, 1957 bei einem Jubiläumskonzert des Onstmettinger Liederkranzes mit anschließendem Festausklang im Turnerheim. Zwei Jahre später, am 10.Oktober 1959, gaben Willi Haasis und Helene Keinath einander das Jawort; heute feiern sie ihre Diamantene Hochzeit.

Willi und Helene Haasis sind beide gebürtige Onstmettinger und ihrem Heimatort stets treu geblieben. Sie erblickte am 16. Dezember 1937 das Licht der Welt, wuchs zusammen mit einem Bruder und einer Schwester auf und arbeitete nach ihrer Schulzeit als Näherin für die Firma Alber & Baier – sie sollte der Textilindustrie bis zum Ruhestand die Treue halten. Willi Haasis ist ein Dreivierteljahr jünger als seine Frau; er wurde am 18. September 1938 als Sohn eines Malers geboren, wuchs mit drei Brüdern auf, besuchte in Onstmettingen die Schule und erlernte bei Hans Lang den Beruf seines Vaters. Er arbeitete später über 30 Jahre lang für die Firma Maler Müller, legte aber auch bereitwillig in der Landwirtschaft der Schwiegereltern Hand an. 1960 wurden die Eheleute Haasis Eltern; Sohn Walter kam ein Jahr nach der Hochzeit zur Welt.

Für Willi Haasis hat sich Malen nie in der handwerklichen Arbeit erschöpft – er betätigte sich auch als Kunstmaler, griff in praktisch jeder freien Minute zum Pinsel und suchte sich seine Sujets mit Vorliebe in der Natur. 1995 kauften er und seine Frau ein älteres Bauernhaus in der Wilhelmstraße, und dort richtete Willi Haasis "seine Malerstube" ein, die heute über 700 Bilder beherbergt. Elf Jahre lang malte er gemeinsam mit Menschen mit Behinderung in den Zollernalb-Werkstätten in Bisingen; er erinnert sich gerne daran. "Das war für mich eine Erfüllung – ich habe ihnen etwas gegeben, sie mir aber auch." Seine Frau half ihm, wenn er eine seiner zahlreichen Ausstellungen bestritt; außerdem turnte sie in jungen Jahren im TVO, und sie kümmerte sich – mit viel Liebe – um den Garten. Eine Leidenschaft, von der sie auch mit über 80 Jahren nicht lässt.

Auch auf Reisen sind die Eheleute Haasis gelegentlich gegangen; in besonderer Erinnerung ist ihnen die Fahrt in die Normandie geblieben, wo sie das Grab von Helene Haasis’ gefallenem Bruder besuchten. Nach dem Eintritt in den Ruhestand haben sie sich den Senioren des Onstmettinger Albvereins angeschlossen – die Gemeinschaft macht ihnen viel Freude. Allerdings ist Willi Haasis seit einem Schlaganfall vor drei Jahren gesundheitlich gehandicapt – und seiner Frau um so dankbare dafür, dass sie für ihn da ist. "Sie ist für mich wie ein Engel." Ihre Diamantene Hochzeit werden die Haasis im Familienkreis feiern, zu dem auch zwei Enkel gehören.

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