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Albstadt Für den hungrigen Fuchs bietet sich leichte Beute

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Auf einer Wiese wurde ein Wespennest aus der Erde gegraben. Foto: Gauggel Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Onstmettingen (gau). Nicht nur in verborgenen Hausecken, unter Schuppen- oder Scheunendächern findet man Wespennester, sondern mitunter auch unter der Erde, wie ein Loches in einer Obstwiese bei Onstmettingen eindrucksvoll zeigt. Dabei übernehmen Jungköniginnen, die als einzige im Volk den Winter überlebt haben, im Frühjahr einen verlassenen Maulwurf- oder Mäusebau.

In der geräumigen Nestkammer der ehemaligen Bewohner wird nach Wespenmanier ein graues, papierartiges Nest gebaut, das aus zerkautem, morschem Holz gebildet wird. Mehrere Generationen werden in den darin stockwerkartig angelegten Waben während des Sommers aufgezogen.

Offenbar hat ein hungriger Fuchs oder Dachs in einer kühlen Nacht, angelockt durch den Geruch der eiweißreichen Larven, das Wespennest aus der Onstmettinger Wiese einfach ausgegraben. In der Nacht sind die Wespen weniger aktiv und durch die kühlere Temperatur auch nicht so beweglich wie am Tage und somit auch ziemlich wehrlos. In der Umgebung der Grabstelle liegen dann in aller Regel auch die ausgefressenen Wabenteile verstreut.

Dieses Volk jedenfalls hat das weitgehend zerstörte Nest noch nicht aufgegeben, und die Arbeiterinnen sind emsig damit beschäftigt, die noch vorhandene Restbrut zu versorgen. Mit dem weiteren Rückgang der Temperaturen wird sich das Volk nach dem Absterben der alten Königin ohnehin auflösen und nur die jungen Königinnen erleben die nächste Saison.

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