Die Fakultät Engineering der Hochschule Albstadt-Sigmaringen will mehr Wahlmöglichkeiten, größere Vielfalt und stärkere Flexibilität schaffen. Foto: Shutterstock Foto: Schwarzwälder Bote

Hochschule: Neue Vertiefungsrichtungen / Digitale Lehre rückt in den Vordergrund

Mehr Wahlmöglichkeiten, größere Vielfalt und stärkere Flexibilität: Studierende der Fakultät Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sollen sich künftig bereits während ihres Studiums stärker spezialisieren können als bisher.

Albstadt-Ebingen. Mit komplexen Themen wie Leichtbau, Autonome Systeme, Digitale Produktionstechniken, Elektromobilität, Künstliche Intelligenz, neue Materialien und Smarte Textilien will sich die Fakultät Engineering der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ab dem kommenden Wintersemester noch stärker den modernen Anforderungen des Marktes anpassen, betont ihr Dekan, Professor Hans-Joachim Illgner.

Doch nicht nur die zeitgemäßen Vertiefungsrichtungen sollen Studieninteressierte ansprechen, die sich fit für die Themen von morgen machen wollen. "Wir öffnen uns auch stärker der digitalen Lehre", sagt Professor Lutz Sommer, Studiendekan im Wirtschaftsingenieurwesen. Online-Module und Teilzeitkonzepte ermöglichen beispielsweise auch denjenigen ein Studium, für die die Vollzeitvariante aus unterschiedlichen Gründen nicht infrage kommt.

"Das Arbeiten mit digitalen Werkzeugen und neuen Medien wird für die künftige Arbeitswelt unserer Studierenden besonders wichtig sein", meint Professor Clemens Möller, Prorektor Lehre. "Mit der neuen Vielfalt entsprechender Schwerpunkte qualifizieren wir sie dafür." Außerdem stärke die Hochschule die Weiterbildungsmöglichkeiten von Menschen, die bereits im Beruf stehen. "Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen", sagt Möller.

Berufsausbildung wird anerkannt

In diesem Zusammenhang erkenne unter anderem die Fakultät Engineering ein breites Spektrum einschlägiger Berufsausbildungen an, so Sommer. Wer eine entsprechende Qualifikation mitbringe, könne sie sich in Teilen aufs Studium anrechnen lassen und auf diese Weise seine Zeit an der Hochschule verkürzen – unabhängig vom Alter. "Neben einer größeren Vielfalt setzen wir auch auf eine größere Flexibilität im Studium", betont Sommer. Dabei ziehe sich das Thema Digitalisierung wie ein roter Faden nicht nur durch die Lehrformate, sondern dank der neuen Vertiefungsrichtungen auch noch deutlich stärker durch die Inhalte als ohnehin schon.

Um die Qualität der Lehre in den anspruchsvollen Vertiefungsrichtungen gewährleisten zu können, "wurden diese aktuellen Inhalte zuletzt bereits bei den Berufungen neuer Professoren mit einbezogen", berichtet Illgner. "Unsere jungen Professoren decken diese Themen sehr kompetent ab." Noch stärker als bisher soll an der Fakultät Engineering außerdem der Bereich Entrepreneurship in den Blick genommen werden. Im Zuge von GROW – das Kürzel steht für "Go your own way", also "Gehe Deinen eigenen Weg" – tut die Hochschule bereits viel, um Gründerkultur und Gründergeist in Forschung, Lehre und Transfer zu verankern. "Das wollen wir noch intensivieren", sagt Lutz Sommer. Das Projekt GROW wird mit Landesmitteln gefördert.  Wer sich für ein Studium an der Fakultät Engineering sowie für die neuen Vertiefungsrichtungen interessiert, kann sich an die Studiendekane wenden.

Weitere Informationen: www.hs-albsig.de/hochschule/fakultaeten/engineering