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Albstadt Elektromobilität im Aufwind

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Ladestationen für E-Autos - wie dieser in Albstadt - sollen in Baden-Württemberg immer häufiger angeboten werden. Foto: Kistner

Albstadt - Die Elektromobilität in Albstadt ist auf einem guten Weg – so lautet der Tenor des Sachstandsberichts, den der städtische Energiemanager Timo Nieb­ling dem Technischen und Umweltausschuss des Gemeinderats erstattet hat.

Die öffentliche Ladeinfrastruktur für E-Bikes ist laut Niebling auf 17 Ladepunkte angewachsen; die meisten davon finden sich auf Anwesen der als "Traufgänge-Gastgeber" firmierenden Albstädter Gastronomen: jeweils zwei im Süßen Grund, beim Café Früholz und beim Brauhaus Zollernalb in Ebingen, beim Onstmettinger Nägelehaus und bei der Laufener Traufganghütte Brunnental. Hinzu kommen zwei Ladepunkte beim Onstmettinger Zollersteighof und beim Rathaus in Ebingen.

Weitere Ladestationen erfordern Vertragserweiterung

Für Elektroautos stehen derzeit sechs öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, die sich in der Obhut der Stadt befinden: jeweils zwei im Ebinger Parkhaus am Bahnhof, auf dem Ebinger Parkplatz Langwatte und auf dem Parkplatz Am Markt in Tailfingen. Zwei weitere Ladepunkte vor der Tailfinger Technologiewerkstatt sollen in Kürze hinzukommen.

Außer diesen acht Ladepunkten gibt es noch weitere 14 in Albstadt, die ihr Bestehen privater Initiative verdanken: je zwei auf dem Parkplatz des Lautlinger Gartencenters Dehner, bei der Firma Fischer Zander in der Ebinger Schillerstraße, beim BHG-Autohaus in der Sigmaringer Straße, bei der Walther-Groz-Schule in der Ebinger Johannesstraße, beim Toom Baumarkt im Südosten Ebingens an der Bundesstraße 463 und bei Mey in Lautlingen; mit je einem Ladepunkt können die Firma Carl Meiser in der Stadionstraße auf Langenwand und die Albstadtwerke in Tailfingen dienen.

Die In­frastruktur beschränkt sich also bisher auf Ebingen, Tailfingen und Lautlingen; weitere Ladestationen würde Timo Niebling daher vorzugsweise an zentral gelegenen Stellen in Onstmettingen, Truchtelfingen, Pfeffingen, Margrethausen, Laufen und Burgfelden aufstellen. Dies würde allerdings eine Erweiterung des bestehenden Kooperationsvertrages mit den Albstadtwerken erfordern.

"Zukunft ist nicht gleich Zukunft"

Die Frage aus dem Ausschuss, ob die Elektromobilität denn Zukunft habe, bejahte Niebling – allerdings mit einem Zusatz: Zukunft ist nicht gleich Zukunft; Albstadts Energiemanager sieht die Elektromobilität als "Brückentechnologie", sprich: als Zwischenstation auf dem Weg zu einer Mobilität, deren Grundlage die Wasserstofftechnologie sein könnte.

Die nahe Zukunft gehört indes der E-Mobilität: Die Zulassungszahlen steigen rasant, besonders die für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, die nicht nur am Netz laden können, sondern auch unterwegs, während der Verbrennungsmotor läuft. Am 30. Juni 2020 waren in Albstadt 58 Elektrofahrzeuge zugelassen; allein 27 davon waren Neuzulassungen von 2020 – die Hersteller, so Niebling, kämen mit der Lieferung kaum hinterher.

Immerhin, die Stadt Albstadt hat trotzdem etwas vom Kuchen abgekriegt: 2019 erwarb sie zwei E-Fahrzeuge der Marke Renault Kangoo, einen für den Bauhof in Tailfingen, einen fürs Hauptamt. 2021 kommen noch zwei VW e-up fürs Hochbauamt hinzu; und laut Niebling besteht weiterer Bedarf.

Privatpersonen werden besser gefördert

Die Anschaffung von E-Mobilen wird vom Land Baden-Württemberg gefördert – zum Leidwesen des Energiemanagers werden Kommunen allerdings nicht annähernd so großzügig bedacht wie Privatpersonen.

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