Spielzeug: Modelleisenbahn droht auszusterben / Hersteller locken mit Angeboten
Von Philipp Schlampp
Die berühmten Modelleisenbahnhersteller wie Märklin, Trix, Fleischmann und Auhagen machen seit Jahren Verluste im Millionenbereich. Das Hobby droht auszusterben. Die meisten Käufer sind über 50 oder schon im Rentenalter angekommen.
Aufgrund vieler Alternativen gibt es immer weniger Kinder und Jugendliche, welche sich noch für das schöne Hobby interessieren. Den meisten Kunden mangelt es aber an Geld, weil die Modelleisenbahn ein sehr teures Hobby ist. Manche Modelle gehen bis in den 10 000-Euro-Bereich, andere kosten nur wenige 100 Euro.
Dann gibt es noch verschieden Spurweiten, wie zum Beispiel Spur Z (1:220), Spur N (1:160), Spur TT (1:120), Spur H0 (1:87), Spur 1 (1:32) und dann noch die Spur G (1:22,5). Das Wichtigste ist aber die Detailgenauigkeit und die Größe des Modells.
Der Hersteller Märklin hat seine Produktion wegen der günstigen Löhne ins Ausland (Ungarn) verlegt und bezieht seine Teile aus China, um so auf dem rückläufigen Markt noch konkurrenzfähig zu sein. Der Hersteller produziert zudem für Kinder und Jugendliche verschiedene Einstiegsmöglichkeiten, wie zum Beispiel "Märklin Start Up" und "Märklin My World", um mehr Interesse zu schaffen.
Es werden auch Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür angeboten. So findet der nächste Tag der offenen Tür am 16. und 17. September 2016 bei der Firma Märklin in Göppingen statt.
Der Autor ist Schüler der Klasse 8b an der Schloßberg-Realschule Ebingen.