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Albstadt Eine 15 Jahre lange Geschichte ist zu Ende

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Peter und Miriam Lenks Kunst in der Oberen Vorstadt ist im Zuge des Sanierungsgebiets aufgestellt worden. Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt-Ebingen. Der Albstädter Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die Satzung zur Festlegung des Sanierungsgebietes "Westliche Innenstadt" samt ihren Erweiterungen aufgehoben und damit den Schlussstrich unter anderthalb Jahrzehnte Stadtsanierung im Herzen Ebingens gezogen. Fast auf den Tag genau vor 15 Jahren, am 8. Juni, 2005, bewilligte das Regierungspräsidiums Tübingen die Aufnahme der "Westlichen Innenstadt" in das Bund-Länder-Programm "Die soziale Stadt", einen Förderrahmen von 3,33 Millionen Euro und die damit verbundene Finanzhilfe von zwei Millionen Euro. 2009 folgte die erste, 2011 die zweite Erweiterung; der Förderrahmen wuchs dadurch auf zuletzt 5,63 Millionen Euro, die Finanzhilfe auf 3,38 Millionen Euro an. Der Bewilligungszeitraum, der sich anfangs bis zum Jahresende 2013 erstreckte, wurde bis zum 30. April 2020 verlängert – vor fünf Wochen ging er zu Ende.

Das Fördergeld, von dem Bund und Land 60, die Stadt 40 Prozent aufbrachte, wurde in der Folgezeit in Umgestaltung und Aufwertung des Gebiets zwischen Museumsstraße sowie Oberer Vorstadt im Osten und der Friedrichstraße im Westen gesteckt, das zuvor durch den Bau des Innenstadttunnels vom Durchgangsverkehr entlastet worden war.

Obere Vorstadt, Sonnenstraße und Obere Marktstraße wurden verkehrsberuhigt oder ganz in eine Fußgängerzone umgewandelt, weite Teile der bisherigen Fahrbahnflächen mit chinesischem Granit gepflastert, was der Stadt einerseits Lob von auswärts, andererseits eine hitzige interne Diskussion über die Herkunft des Materials bescherte. Der Ziegelplatz wurde umgestaltet, das Straßenmobiliar erneuert und die Stadtbeleuchtung aufgerüstet, modernisiert und einheitlich gestaltet. Die Obere Vorstadt erhielt einen Wasserlauf, der an die Pferdetränken vergangener Jahrhunderte erinnerte, und Kunst am Bau aus dem Atelier von Peter Lenk. Die öffentliche Grünanlage an der Kreuzung von Schützen- und Klarastraße wurde neu gestaltet und zum Treffpunkt fürs ganze Quartier aufgewertet.

Zu diesen öffentlichen Bauprojekten kamen viele private – Haussanierungen und Neubauten – hinzu, darunter das stadtbildprägende Geschäftshaus M52 alias "Stadthaus 2" in der Oberen Marktstraße – , durch die sich das Investitionsvolumen der Innenstadtsanierung vervielfachte. Indes wurde das Fördergeld nicht nur in Betongold umgemünzt, sondern auch in kulturelle und soziale Projekte gesteckt – als ein Beispiel von vielen sei die Gesundheitswoche "gesinA" genannt, aus der die Messe "Gesundheitstage Albstadt" hervorging.

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Karina Eyrich

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