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Albstadt Echte Innovationsschmiede

Von
Start-Up-Unternehmer Markus Kiesel (links) erklärt dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz und der Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden, welches Potenzial virtuelle Realität für die Unternehmen der Region hat. Foto: Zelenjuk Foto: Schwarzwälder-Bote

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Digitalisierung, IT-Sicherheit und Nachhaltigkeit sind wichtige Forschungsschwerpunkte an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Von der Innovationskraft der Einrichtung hat sich Andreas Schwarz, Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion, vor Ort überzeugt.

Albstadt-Ebingen. Eine moderne Hochschule muss innovativ sein – auch oder gerade im ländlichen Raum. Darüber, wie die Hochschule Albstadt-Sigmaringen die aktuellen Herausforderungen meistert, haben sich Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, und Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden in Albstadt informiert.

"Wir profitieren sehr von starken Hochschulen in der Region", unterstrich Schwarz. In Albstadt wollte er sich Anregungen holen: Wie kann die Politik jungen Forschern und Start-Up-Unternehmern unter die Arme greifen? Wo besteht Investitionsbedarf? "Es geht darum, dass wir jemanden, der gründen möchte, in der Anfangsphase unterstützen. Es geht um Beratung, Vernetzung und um das Startkapital", erklärte Schwarz.

Das Thema Entrepreneurship griff auch Hochschulleiterin Ingeborg Mühldorfer sofort auf. Sie machte deutlich: Der Wissenstransfer und eine enge Vernetzung mit heimischen Unternehmen gewinnen für die Hochschule immer mehr an Bedeutung.

"Wir stellen der Wirtschaft Fachkräfte zur Verfügung und steigern durch Forschung die Innovationskraft in der Region", sagte Mühldorfer. Beeindruckend fanden die Abgeordneten das Engagement der Einrichtung bei regionalen Projekten – etwa in der Technologiewerkstatt Albstadt und beim entstehenden InnoCamp in Sigmaringen.

Matthias Premer, Prorektor Forschung, schilderte: "In Kooperation mit Kommunen schaffen wir Plattformen für Gründer, auf denen sie bei allen Fragen Hilfe bekommen." Und: Diese enge Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen trägt Früchte.

Von der Zusammenarbeit profitieren junge Start-Up-Unternehmer, viele von ihnen sind Studenten oder Absolventen der Hochschule. So wie Robert Güntherberg und Markus Kiesel, die den Abgeordneten ihre Firmen vorstellten. Robert Güntherberg hat das Thema IT-Sicherheit zu seinem Steckenpferd gemacht und gemeinsam mit zwei Studienkollegen die Firma Knox-IT gegründet. Er weiß: Durch IT-Sicherheitsvorfälle verlieren die Unternehmen in der Region viel Geld. Oft sind es die Mitarbeiter, die aus Unvorsichtigkeit oder Unwissen die Cyber-Angriffe provozieren.

Güntherbergs Unternehmen bietet unter anderem offensive Sicherheitsanalysen an: Man versucht, ins System einzudringen, um die Sicherheitslücken aufzudecken und diese zu beheben. "IT-Sicherheit ist ein Thema, das uns in Zukunft immer mehr beschäftigen wird. Der Security-Gedanke muss heute bereits bei der Entwicklung der Produkte präsent sein", unterstrich Holger Morgenstern, Dekan der Fakultät Informatik.

Mit einem anderen innovativen Feld – der virtuellen Realität – beschäftigt sich Doktorand der Hochschule Markus Kiesel. "Technische Visualisierung ist heute bei der Produktion und Montage von Anlagen ein wichtiges Instrument", erklärte der Unternehmer. Mit seiner Firma CMC Kiesel möchte er vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien ermöglichen. Zusammen mit Geschäftspartnern entwickelt er Lösungen, die einfach und nutzerfreundlich, erweiter- und individualisierbar sind.

Wie diese Visualisierung funktioniert, konnten Schwarz und Bogner-Unden beim Rundgang durch die Hochschule dann auch selbst testen. "Es ist sehr wichtig, heute in Innovationen zu investieren", betonte Schwarz. Am Ende seines Besuchs zeigte er sich fest überzeugt: "Die Innovationskraft auf dem Land ist Realität."

 
 

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