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Albstadt Ebinger Geschäftsfrauen starten Initiative

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Die "Städtle-Initiative": Das Bild zeigt (von links) Katja Bartolec, Petra Heiberger, Sabine Lebherz, Buni Gut, Daniela Raible, Mara von der Fecht, Daniela Steinhart-Schwab, Susanne Lebherz und Anette Ganter. Foto: Studio Lengerer

Albstadt-Ebingen - Ob der Oktober meteorologisch gesehen ähnlich "golden" wird wie der September, der sich dem Ende nähert, bleibt abzuwarten – aber in kommerzieller Hinsicht stehen die Zeichen gut: Eine Gruppe von Ebinger Geschäftsfrauen hat sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Im vergangenen Jahr, als die Hufeisen-Debatte die Gemüter bewegte, hatten sich Daniela Steinhart-Schwab (Metzgerei Steinhart), Anette Ganter (Logo! Das Kreativbüro), Katja Bartolec (Studio Lengerer), Petra Heiberger (K20), Carolin und Buni Gut (Postsattler), Sabine Lebherz (Schmucklädle), Daniela Raible (Salon Schairer), Mara von der Fecht (Osiander) und Susanne Lebherz (ÇaVa) sich zu einer WhatsApp-Gruppe zusammengeschlossen und seither regelmäßig getroffen.

Über 40 Mitarbeiterinnen

Wenn soviel Frauenpower zusammenkommt, dann kann das auch in Corona-Zeiten mit ihren Abstandsregeln nicht folgenlos bleiben. Ende Juli hatte man noch sehr unverbindlich festgestellt, dass man doch einmal gemeinsam etwas unternehmen und etwas in der Ebinger Innenstadt bewegen könnte; fünf Wochen später stand bereits ein Konzept, und man konnte abschätzen, wie viele Mitstreiterinnen man im Boot hatte: über 40! – ohne Frauen, man macht es sich nicht wirklich klar, wäre Ebingens Einzelhandel eine relativ überschaubare Angelegenheit.

Was hat die neunköpfige "Städtle-Initiative" vor? Der Oktober soll "golden" werden, und zwar im Wortsinne. Ambiente und Sortiment der teilnehmenden Geschäfte werden optisch mehr oder weniger intensiv "vergoldet"; wie, das wird jede Inhaberin selbst am besten wissen – Daniela Steinhart-Schwab etwa denkt, um nur ein Beispiel zu nennen, an eine "goldene Aktionstüte", golden beschriftete Wartenummern oder an goldene Kalbsleberwurst.

Sogar die Kürbisse sind vergoldet

Einen Monat lang gibt es "goldene Preise", sprich: Rabatte, es gibt spezielle Angebote, und es gibt ein Gewinnspiel: In verschiedenen Geschäften werden, mehr oder weniger gut sichtbar, vergoldete Kürbisse platziert; wer Ende des Monats die korrekte Zahl dieser Geschäfte angeben kann, der darf sich auf einen Preis freuen. Die Zettel, auf denen die Zählergebnisse stehen, können in goldene Papierboxen der Marke Buntbox eingeworfen werden, die gleichfalls in den teilnehmenden Geschäften platziert sind.

Auftakt des "Goldenen Oktobers" ist naheliegenderweise der Erste des Monats; die offizielle Eröffnung geht um 18 Uhr über die Bühne, und danach bleiben die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet. In dieser Zeit musizieren in der Innenstadt verschiedene Musiker respektive Ensembles – Saxofonisten, Gitarristen, Perkussionisten – , die dabei mehrfach die Plätze wechseln, so dass möglichst viele Passanten oder sonstige Zuhörer auf ihre Kosten kommen. Um die Illumination des Straßenraums kümmert sich SLAM-Inhaber Matthias Raible, zu den Unterstützern des "Goldenen Oktobers" zählen ferner Martin Braun von "Be save" und die Stadt Albstadt, genauer: Wirtschaftsförderer Andreas Hödl. Dass die Männer nur zuschauen würden, stimmt also auch wieder nicht. Im Gegenteil, sie helfen, wo sie können.

Corona war nicht der Grund

Die Organisation eines Projekts wie des "Goldenen Oktobers" wird durch die Corona-Pandemie natürlich nicht unbeträchtlich erschwert – aber gerade in Zeiten, da die Laufkundschaft, von der speziell der Einzelhandel der Innenstädte lebt, Kaufzurückhaltung übt, erscheint es sinnvoll, etwas zu unternehmen. Gibt es den "Goldenen Oktober" etwa nur wegen Corona? "Nein", sagt Daniela Steinhart-Schwab. "Das hätten wir auf jeden Fall gemacht – mit oder ohne Virus."

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