Kjell Sickinger hat gut lachen: Er hat die Strecke gut gemeistert. Fotos: Eyrich Foto: Schwarzwälder-Bote

Beste Bedingungen beim ersten Rennen des Albstädter Kids-Cups

Von Karina Eyrich

Albstadt-Tailfingen. Kjell Sickinger – so hieß gestern der jüngste Pistenblitz bei der ersten von fünf Veranstaltungen des ersten Albstädter Kids-Cups. Im März wird der Mössinger, dessen Familie aus Meßstetten stammt, erst drei Jahre alt. "Aber seine beiden großen Brüder Keke und Kimi" – sie sind vier und sechs Jahre alt – "fahren mit, und da wollte er partout hinterher", sagt Kay Sickinger, Vater des Trios. Nur der jüngste Sproß der sportlichen Familie ist mit seinen drei Monaten nun wirklich noch zu jung und verschlief das Rennen – gemütlich an seine Mama geschmiegt.

"36 Kinder haben sich angemeldet", erklärt Thomas Merz, Vorsitzender des Wintersportvereins Tailfingen, der als einer von fünf Albstädter Ski- und Wintersportvereinen die Veranstaltung mitorganisiert. Dass er mit einer etwas größeren Teilnehmerzahl gerechnet hatte, daraus macht Merz kein Hehl. "Schließlich kann ein Kind, das bei allen fünf Rennen am Start ist, auch mehr Punkte holen und damit in der Gesamtwertung weiter nach vorne kommen", sagt Merz. Außerdem winken Belohnungen für alle: eine Medaille und eine heiße Rote gibt's nach jedem Rennen, Pokale am Schluss für die Besten in der Gesamtwertung.

Weil der Steilhang des Skilifts in Tailfingen für die Kinder zwischen vier und elf Jahren – Kjell Sickinger ist mit seinen zwei Jahren die Ausnahme – zu steil gewesen wäre, haben die Helfer des WSV Tailfingen weiter oben, am Familienhang, eine Rennpiste abgesteckt. Begleitet werden die meisten Kinder am Hang von Erwachsenen, sofern sie nicht schon absolut sicher fahren. Auch Kjell wird von seinem Papa Kay eskortiert, bis er das Sonnen-Tor am Ende durchfährt – und mit der Sonne um die Wette strahlt.

Weitere Informationen: www.albstaedter-kids-cup.de

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