Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Albstadt Das fünfte Buch Mose ist diesmal dran

Von
Joseph Ebnöthers Kunst ziert das Begleitheft zur Bibelwoche. Foto: Conzelmann Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt (sc). Der evangelische Kirchendistrikt Albstadt-Nord und die katholische Seelsorgeeinheit Talgang veranstalten Ende Januar wieder eine ökumenische Bibelwoche mit Bibelsonntag. In diesem Jahr geht es um das fünfte Buch Mose, das Deuteronomium; der Titel der Bibelwoche lautet: "Vergesst nicht!"

Zum Auftakt spricht am Dienstag, 21. Januar, der katholische Pastoralreferent Michael Holl im evangelischen Gemeindehaus Tailfingen; tags drauf ist Markus Gneiting, evangelischer Pfarrer in Pfeffingen und Burgfelden, zu Gast in St. Maria in Onstmettingen. Am Donnerstag, 23. Januar, besucht Gottfried Engele, Pfarrer der evangelischen Peterskirche in Tailfingen, die katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth und am Freitag, 24. Januar, kommt sein Amtsbruder von der Pauluskirche, Johannes Hartmann, ins evangelische Gemeindehaus in Pfeffingen.

Am Montag, 27. Januar, spricht Ruth Schiebel, Pastoralassistentin von St. Maria, im Gemeindezentrum Stiegel, am Dienstag, 28. Januar, Christoph Fischer, Pfarrer der Tailfinger Erlöserkirche, im evangelischen Gemeindehaus in Truchtelfingen, und am Mittwoch, 29. Januar, Christoph Grosse, Pfarrer der Truchtelfinger Galluskirche, im katholischen Gemeindehaus St. Antonius in Truchtelfingen. Alle sieben Bibelabende beginnen um 19.30 Uhr.

Die insgesamt neun Bibelsonntagsgottesdienste folgen gleichfalls dem Prinzip des sogenannten Kanzeltauschs; in allen genannten Gemeinden geben auswärtige Geistliche und Kanzelredner Gastspiele. Das entspricht dem Grundgedanken der Bibelwoche: Die Teilnehmer und Kirchgänger sollen Gelegenheit erhalten, über den eigenen Horizont hinausblicken, von fremden Erfahrungen und Bibelinterpretationen lernen und Impulse für die eigene Bibellektüre mitnehmen.

Die Reaktion auf das Nazi-Regime

Entstanden ist die Bibelwoche in den 1930er-Jahren als Reaktion der Kirchen auf das NS-Regime; heute zeichnen die (evangelische) Deutsche Bibelgesellschaft, das katholische Bibelwerk und die Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste (AMD) verantwortlich für ihre Vorbereitung. Sie erarbeiten alljährlich Arbeitshilfen zu den jeweiligen Texten und Themen, die im Wechsel aus dem Alten und dem Neuen Testament kommen. Jeder, der mitmacht, bekommt ein Teilnehmerheft – das für 2020 ist mit Kunstwerken des Schweizers Joseph Ebnöther bebildert.

Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.